NEWS

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Alle Höhen und Tiefen gingen über dich hinweg.
Als die Kraft zu Ende ging,
war es kein Sterben, es war Erlösung
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 DZ2017

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20.2.2017  Die Täterorganisation-zur Erinnerung

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animiertes-herz-bild-0537Wir suchen Menschen,  die unsere Arbeit unterstützen.animiertes-herz-bild-0537

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PRESSEMITTEILUNG

Plattling/ Korntal den 27.02.2017 Im Missbrauchsskandal der e.V. Brüdergemeinde Korntal ist das Mediationsverfahren gescheitert, und beendet!

Die Verantwortlichen der Brüdergemeinde Andersen und Glatzle, so wie die Mediatoren Rohr und Bautz halten sich nicht an die deutschen Mediationsgesetze, sie machen  unbeschwert weiter!

Wir werden dies nicht zulassen, wer mit einer Täterorganisation aufklären will, wer nicht allparteiische Mediatoren akzeptiert, der will keine Aufklärung!

Wir fordern weiterhin die e.V. Landeskirche Württemberg auf, sich neu zu positionieren, und sich von der e.V. Brüdergemeinde Korntal zu distanzieren!

Es kann nicht sein, dass eine evangelische Gemeinde, die einen Missbrauchsskandal aufklären möchte, sich immer wieder Aufklärer, und Mediatoren sucht, die aus dem kirchlichem Umfeld kommen, und im Ernstfall sich nicht vor die Opfer stellt, sondern vor die Täterorganisation.

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Zur Erinnerung , war das auf dem Kirchentag nur bla bla bla…

Gast auf dem IG Stand
Landesbischof Dr.July

Herr July hat unseren Stand auf dem evangelischen Kirchentag 2015 besucht, da hat er noch Unterstützung versprochen.Und jetzt??????

Herr July Sie können sich ihrer Verantwortung als Bischof der Landeskirche nicht entziehen. Sie machen sich unglaubwürdig. Handeln Sie endlich

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24.2.2017 Stuttgarter Zeitung

Missbrauchsskandal Korntal
Bischof will sich nicht einmischen

Der Bischof der Landeskirche Frank Otfried July
will sich im Korntaler Missbrauchsskandal
in der laufenden Diskussion nicht äußern.
Die Betroffenen lassen das nicht gelten.

Der Bischof will sich zu Korntal nicht äußern. Foto: Pascal Thiel

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HERR JULY, SIE SAGEN SIE HÄTTEN MIT DER BRÜDERGEMEINDE NICHTS ZU TUN? UND WARUM BEKOMMT DIE BRÜDERGEMEINDE KORNTAL VON DER LANDESKIRCHE FINANZIELLE ZUWENDUNGEN?

24.2.2017      VEREINBARUNG
EVANGELISCHE LANDESKIRCHE WÜRTTEMBERG
EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE KORNTAL
EVANGELISCHE  BRÜDERGEMEINDE KORNTAL

109. Vereinbarungen zwischen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, der Evangelischen Kirchengemeinde Korntal und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Inkraftgetreten am 1. April 2000

  1. Für die Erfüllung des landeskirchlichen Auftrags erhält die Brüdergemeinde von der Landeskirche nach Maßgabe des landeskirchlichen Haushalts einen entsprechenden finanziellen Beitrag. Der Beitrag soll regelmäßig überprüft und angepaßt werden.

    Hier Mehr:

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Plattling/ Korntal den 23.02.2017

PRESSEMITTEILUNG:

 

 

 

 

Die e.V. Landeskirche Württemberg übernimmt keine Verantwortung im Missbrauchsskandal der e.V. Brüdergemeinde Korntal.

Der Sprecher der Landeskirche Oliver Hoesch spielt den Ball geschickt an die Täterorganisation e.V. Brüdergemeinde Korntal weiter.

In einem Schreiben an Detlev Zander, Sprecher des Vereins Netzwerk Betroffenenforum e. V. heißt es wörtlich:

In der Sache selber liegt das Gesetz des Handelns nach wie vor ausschließlich in Korntal. Die Landeskirche hat schon früher angeboten, dass auch Korntal im Falle der Zahlung von Anerkennungsleistungen auf die bestehende Unabhängige Kommission zurückgreifen kann. 

Die Landeskirche selber hat bei den in ihrem Bereich liegenden Fällen den Betroffenen Leistungen in Anerkennung des Leids zugesprochen – und hat Herrn Professor Jörg M. Fegert (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm) mit der Aufarbeitung beauftragt.

Wir erwarten, dass die Mediatoren und die Brüdergemeinde in Korntal zusammen mit den Betroffenenverbänden weiterarbeiten, die ein Interesse daran haben, dass in diesem Prozess unter Begleitung der Mediatoren etwas vorangeht. Auch wir als Landeskirche haben um der Betroffenen Willen ein hohes Interesse, das dieser Prozess erfolgreich ist und zeitnah zu einem guten Abschluss geführt wird. 

Das Gesprächsangebot an Sie durch den Leiter des Bischofsbüros, KR Eberhardt, bleibt bestehen.Zander weiter, wir sind zu tiefst erschüttert, dass uns die Landeskirche zwingt gemeinsam weiter mit der Täterorganisation und den Mediatoren zu verhandeln. Dieses Verhalten den Opfern gegenüber empfinden wir als beschämend, und respektlos. Wir erwarten eine öffentliche, und persönliche Stellungnahme des Landesbischofs.

Der Bischof der Landeskirche Württemberg muss sich so dann öffentlich von der Brüdergemeinde Korntal distanzieren! Dies hätte natürlich schwerwiegende Folgen für die Täterorganisation, da diese auch finanziell abhängig ist von der Landeskirche. Es bleibt dabei wir werden den Bischof der e.V. Landeskirche Württemberg in die Pflicht nehmen.

Kontakt
Detlev Zander
Sprecher BetroffenenForum e.V.

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23.2.2017 

Brief an die  Brüdergemeinde Bernhard Rasche
Diplom Theologe (rk)

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22.2.2017 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 mehr hier:

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22.2.2017

KLARTEXT

Angelika Bandle

 Erstaunt mich persönlich gar nicht das Verhalten der Brüdergemeinde und den sogenannten Mediatoren. Erst zwingen sie uns einen Wisch zu unterschreiben der jedoch kein Mediationsvertrag ist. Es existiert also auch kein Mediationsvertrag. Dann laden Rohr und Bauz („ selbsternannte Mediatoren “ ) ohne Absprache mit der Gruppe einfach mal ebenso noch 2 Personen mit in die Gruppe ein. An Selbstbeherrschung und Neutralität mangelt es ihnen auch denn sie diskreditieren Herr Zander in Schrift und Wort und somit auch uns alle zusammen. Sie treffen Absprachen außerhalb der Gruppe mit anderen Opfern und wollen uns gleichzeitig verpflichten einen Maulkorb zu tragen!!!! Anknüpfend an die Neutralität eines Mediators!!!!!!! Diese beiden Rohr und Bauz brechen so ziemlich jeden Ehrenkodex dieses Berufstandes da sie sich an keine aber auch gar keine Regeln halten. Die Krönung ist die Einvernehmlichkeit mit der Brüdergemeinde. Im Klartext immer im Sinne der Täterorganisation und nicht im Sinne der Betroffenen/ Opfer. Wer sich da noch weiter etwas vormachen lassen will, bitte. Wir sind ganz bewusst aus diesem verlogenen Prozess ausgestiegen da wir eben tatsächlich eigenverantwortlich und bewusst mit uns umgehen und uns nicht schon wieder missbrauchen lassen.

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Landkreis Ludwigsburg – Stuttgarter Zeitung Von

Unterstützung für die Korntaler Missbrauchsopfer
„July muss bereit sein aufzuräumen“

Die Aufarbeitung in Korntal-Münchingen stockt. Betroffene
hatten Alexander Probst zu Gast. Probst hatte den Missbrauch
bei den Regensburger Domspatzen publik gemacht.
Er findet deutliche Worte für die Korntaler Aufarbeitung.

Alexander Probst hat den Missbrauchsopfern der Regensburger Domspatzen eine Stimme gegeben. Er erzählte dieser Tage bei Markus Lanz im ZDF davon. Foto: imago

Alexander Probst hat den Missbrauchsopfern der Regensburger Domspatzen
eine Stimme gegeben. Er erzählte dieser Tage bei Markus Lanz im ZDF davon.
Foto: imago

Hier mehr:

Aufforderung an die Landeskirche

Entschuldigung und finanzielle Anerkennung

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21.2.2017

 

BRÜDERGEMEINDE KORNTAL hält trotz scharfer Kritik an den Mediatoren fest, und bestimmt gemeinsam weiterhin die Agenda! Eine Täterorganisation darf niemals die Leitlinien ihrer Aufklärung setzen! Es ist für uns ein Schlag ins Gesicht, wenn jetzt erneut versucht wird, mit Trittbrettfahrern ins Gespräch zu kommen! Deren Ziel nur dahin besteht, möglichst schnell Geld zu erlangen! Andersen, Bautz, und Rohr leisten diesem Vorschub!

Hier:

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Kinderhölle Korntal

21.2.2017 KONTEXT Extra:

Korntal: Opfervertreter verlangen mehr Engagement der Landeskirche

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist unterbrochen. Die Opfervertreter verlangen einstimmig, dass sich Frank Otfried July endlich entscheidend einbringt. „Wir werden nicht mehr mit den Brüdern sprechen“, so Netzwerk-Sprecher Detlev Zander. Jetzt müsse „der Oberhirte, also der Bischof, ran“. Im Betroffenen-Netzwerk organisiert, werfen mehr als 300 ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren in deren zwei Einrichtungen sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein.

Dass mehr Engagement von July gefordert wird, ist nicht neu. Im Sommer 2016 hatte einer der Betroffenen in einem langen Schreiben an den Landesbischof appelliert: „Die Kir¬che ist mit in der Verantwortung und wenn Sie als Oberhirte weiter schweigen, machen Sie sich persönlich schuldig. Die Heimopfer warten auf ein klärendes Wort von Ihnen.“ Denn die Korntaler Fürsorge habe „einen menschlichen Scherbenhaufen hinterlassen“. (20.02.2017)

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21.2.2017  12:11 Uhr PRESSEMITTEILUNG

Der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. hat sich hingegen mancher Pressemitteilung eben nicht aus dem Aufklärungsprozess im Missbrauchsskandal der e.V. Brüdergemeinde Korntal verabschiedet.

Detlev Zander, Sprecher des Vereins Netzwerk BetroffenenForum e.V., erklärt dazu: „Wir haben uns aus der Konzeption, die Andersen, Glatzle, sowie die Mediatoren Rohr und Bautz, massiv steuern und beeinflussen, verabschiedet. Wir lassen uns weder von den Brüdern, noch von den Mediatoren Bautz und Rohr beleidigen und vorführen!

Was in den letzten Sitzungen, insbesondere durch Rohr und Bautz, geschehen ist, war für uns die Grenze, dessen, was wir ertragen konnten! Wenn Mediatoren Einfluss auf unsere Entscheidungen nehmen, so halten wir dies für sehr bedenklich!“

Es bleibt dabei, wir werden die evangelische Landeskirche, sowie das Diakonische Werk zwingen, gemeinsam mit uns eine Aufklärung zu installieren, bei der eben nicht mehr die Täterorganisation die teilnehmenden Personen und die Agenda bestimmen kann. Wir brauchen einen Aufklärer, der nichts mit der Kirche zu tun hat.

Was die Brüder hier jetzt erneut versuchen, ist unprofessionell und dient letztendlich nur der Täterorganisation und dem Geldbeutel der Mediatoren.

Wir haben einen Forderungskatalog erstellt, den wir versiegelt an die Landeskirche Württemberg weiterleiten.

Wir werden von jetzt ab viel mehr Druck machen, damit die Öffentlichkeit in der breiten Masse endlich erfährt, was mit uns passiert ist; wir werden Ross und Reiter nennen, sowie die perversen, schmerzlichen Sexualpraktiken, die wir in Kinderheimen der e.V. Brüdergemeinde Korntal erleben mussten, veröffentlichen

Detlev Zander
Sprecher
Netzwerk BetroffenenForum e.V.


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21.2.2017

Mediationsverfahren so sollte es gestaltet sein

Prof.Dr. Rohr, und Bautz haben allerdings andere Regeln

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21.2.2017 

Sehr geehrter Herr Zander,

in unserem Telefonat am letzten Dienstag äußerten Sie Ihre große Sorge über die aktuelle Situation und über den Prozess Herrn Weber betreffend. Dies können wir gut verstehen.

Herr Rörig bekräftigte erneut, dass er es für unerlässlich halte, trotz dieses Rückschlags einen neuen Anlauf zu starten. Ihr Mut und Ihre Kraft als Betroffene sind die entscheidende Dynamik für den Aufarbeitungsprozess.

Herr Rörig und sein Arbeitsstab verfolgen jeden einzelnen dieser Prozesse, soweit dies von außen möglich ist. Als unabhängige, bundesweite Stelle können wir uns in die einzelnen Aufarbeitungsprojekte jedoch nicht aktiv einbringen, zumal wir keinen Einblick in die Details des Verfahrens haben und ein solches Vorgehen von uns nicht in gleichberechtigter Weise für andere Prozesse durchführbar wäre.

Vor diesem Hintergrund kann Herr Rörig keine Vertreterin aus dem Arbeitsstab des UBSKM entsenden, wenn Sie in Korntal zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Wir hoffen, Sie können diese Entscheidung nachvollziehen und verstehen sie nicht als Abwertung Ihrer Arbeit und Ihrer Interessen.

Wir  wünschen Ihnen für den weiteren Prozess viel Kraft und Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen,

i.A. Claire Kersting

Referentin

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21.2.2017
MISSBRAUCHSSFÄLLE IN DER E.V. BRÜDERGEMEINDE KORNTAL BREITEN SICH BRISANT AUS

 Die Missbrauchsfälle in der e.V. Brüdergemeinde Korntal breiten sich brisant aus, und nehmen neue Dimensionen an!  In den früheren privat Schulen ( Kabeninstitut / Töchterinstitut )

soll ein langjähriger Pfarrer der Gemeinde Kinder geschlagen, und sexuell missbraucht haben!

 Wir sind erschüttert, von diesen neuerlichen Meldungen, gab der Sprecher Netzwerk BetroffenenForum e.V. heute bekannt!

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21.2.2017 Brüdergemeinde Korntal möchte mit einer Splittergruppe und den Mediatoren Bautz und Rohr die Gespräche fortsetzen!

Im Missbarauchsskandal der e.V Brüdergemeinde Korntal möchten die Verantwortlichen Klaus Andersen, Geschäftsführer Glatzle sowie die Mediatoren Bautz und Rohr die Gespräche mit einer Splittergruppe weiterführen, die ihnen sehr gesonnen sind!

Zitat:“Die Brüdergemeinde ist sehr kooperativ“, sagte der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer Korntal, Ulrich Scheufele. „Es gibt keinen Grund, die Gespräche abzubrechen.“

Die E.v. Landeskirche lehnt Gespräche mit dem Netzwek BetroffenenForum e.V. ab, mit der Begründung, die Brüdergemeinde Korntal sei eine eigenständige Gemeinde!

Detlev Zander Sprecher Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. erstaunt diese Entwicklung nicht! Wir waren auch mal klein, und dumm, und haben uns von den Brüdern un Mediatoren Bautz und Rohr beeinflussen lassen!

Unser Ziel ist und bleibt es den Brüdern nicht nach dem Mund zu reden, uns geht es um eine wahrhaftige Aufklärung. In der Splittergruppe sitzen Vertreter, die so gut wie keinerlei Informationen haben, fügte Zander hinzu! Ihnen geht es nur um persönliche Befindlichkeiten! Dies mag der eV Landeskirche Württemberg, und er ihr Angehörigen evangelischen Brüdergemeinde Korntal von Vorteil erscheinen!

Das Netzwerk Betroffenenforum e.V. fordert von der Landeskirche Württemberg, seinen Würdenträger, und dem Diakonischem Werk Stuttgart gemeinsam um Aufklärung! Zander weiter, die Brüder sind sind keine Entscheidungsträger.

Unterdes breitet sich der Missbrauchsskandal in der Gemeinde der e.V. Brüdergemeinde Korntal weiter aus! Ein in der Gemeinde Korntal lang tätiger Pfarrer soll in den damaligen Privatschulen der Brüdergemeinde Korntal, Kinder geschlagen, und sexuelle missbraucht haben!

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21.2.2017  Teil der Opfer verhandelt weiter

Die Verhandlungen um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen bei der evangelischen Brüdergemeinde Korntal (Kreis Ludwigsburg) gehen in geschrumpfter Besetzung weiter. Jetzt hat die Evangelische Landeskirche ihre Hilfe zugesagt.

Mehr hier:

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21.2.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem eine Partei das Mediationsverfahren mit Ihnen verlassen hat, sind Sie verpflichtet den Mediationsprozess sofort zu beenden!

Zur Ihrer Information gehen Ihre Mails, dass Sie dennoch mit der Brüdergemeinde Korntal und anderen weitermachen wollen an die Presse, die Landeskirche, dem UBSKM, und dem Landesverband für Mediatoren zu!

Auch werden wir alle Protokolle weiterleiten und veröffentlichen!  Weiter geben wir bekannt, dass wir eigene in der Tat sehr ausführliche von uns geführte Protokolle haben schreiben lassen, die wir auch  weiterleiten, und veröffentlichen!

Wir bitten umgehend um Stellungnahme !

Im Anhang senden wir Ihnen eine Darstellung, wie auch in der Vergangenheit in diesem Mediatonsverfahren ROHR / BAUTZ / BRÜDERGEMEINDE Korntal umgegangen worden ist!

       

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19.2.2017 Bildzeitung

 

 

 

 

 

 

 

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Von fk 

Missbrauchsskandal bei der Brüdergemeinde Korntal
Bischof July soll den Opfern endlich helfen

Geht es nach den ehemaligen Korntaler Heimkindern
soll es nun Gespräche mit dem Bischof der
württembergischen Landeskirche und dem
Vertreter der Diakonie geben. Das ist das
Ergebnis eines Krisentreffens der
Betroffenen.„Wir verabschieden uns von
dem Aufarbeitungsprojekt mit der
Brüdergemeinde“, sagt Detlev Zander,
„denn wir kommen so nicht weiter“.

Alexander Probst (links) und Detlev Zander im Gespräch. Foto: privat

Alexander Probst (links) und Detlev Zander im Gespräch.Foto: privat 
Hier :

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19.2.2017 13:14 Uhr

Korntal: Missbrauchsopfer brechen Verhandlungen ab | Baden-Württemberg | SWR Aktuell | SWR.de

Mißbrauchsopfer brechen Verhandlungen ab

     Hier:

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Klausurtagung am 18.2.2017 in Plattling

Alexander Probst der Kämpfer für die Domspatzen hat uns besucht und wichtige und wertvolle Tipps gegeben.

An diesem Tag haben wir viel dazu lernen dürfen.

Einen ganz besonderen Dank gilt 

der sich Super mit vollem Einsatz um unser Leibliches Wohl gekümmrt hat.

Bild v links : Alfred Wieland, Michael Spreng;Gerald Kammerl;Detlev Zander;Angelika Bandle,Martina Poferl;
Theo Kampouridis und Wolfgang Schulz waren auch eingeladen, wollten oder konnten nicht dazukommen. Schade
Bild: Gerald Kammerl; Alexander Probst.
WIR VERHANDELN NICHT MEHR MIT „Hänschen“ sondern nur noch mit HANS“

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Korntal, 17.02.2017 Aktuelle Anfragen an uns

Sehr geehrte Mitglieder der AGG,
sehr geehrte Frau Prof. Rohr
sehr geehrter Herr Bauz,

uns haben verschiedene Anfragen erreicht wegen der Unabhängigkeit eines Aufklärers und der Unsicherheit einer weiteren Aufarbeitung.

Sie können versichert sein, dass wir mit der aktuellen Entwicklung im Aufarbeitungsprozess auch alles andere als zufrieden sind. Aber wir lassen keinen Zweifel aufkommen – es geht weiter!

Dennoch mussten wir im Sinne aller Beteiligten verantwortlich handeln und sahen das Risiko einer Beauftragung von RA Weber als zu hoch an.

Den schweren Vorwurf/Anfrage, Herr Weber habe aufgegeben, weil wir ihn nicht unabhängig arbeiten lassen wollten, können wir so nicht stehen lassen. Wir distanzieren uns sehr von dieser Behauptung, denn das Gegenteil ist der Fall.

In den vorvertraglichen Gesprächen und in einem persönlichen Telefonat zwischen Herr Weber und Herr Glatzle wurde die Forderung nach einer unabhängigen Präsentation des Abschlussberichtes positive beantwortet – ähnlich wie am Samstag in der AGG Runde! Deshalb sind für uns die Behauptungen in der Presse nicht nachvollziehbar.

Eine auch von uns gewünschte unabhängige Arbeit und Aufklärung wurde und wird bis heute nicht in Frage gestellt. Die Nicht-Beauftragung von Herrn Weber als unabhängigem Aufklärer ist ausschließlich auf unzureichendes Vertrauen nach Kenntnisnahme der Berichterstattungen über eine mögliche Verstrickung seiner Person mit dem Korruptionsskandal in Regensburg zurückzuführen und dass er uns in unserem bilateralen Treffen nicht informiert hat. Von uns wird erwartet, dass wir „alles auf den Tisch legen“ oder wie Herr Weber in seiner Pressemeldung schreibt „Maximale Offenheit“ – das erwarten wir von unseren Partnern auch!

Nichts desto trotz wissen wir selbstverständlich darum, dass jede weitere Verzögerung der gemeinsamen Aufarbeitung Gift für die Seelen der Betroffenen und kräftezehrend für alle Beteiligten ist.

Die Aufarbeitung geht weiter und wir werden hoffentlich gemeinsam einen neuen Aufklärer finden. Wir werden mit hoher Bereitschaft das für alle so wichtige Projekt weiter vorantreiben. Aus unserer Einschätzung bauchen wir unbedingt ei Treffen vor dem anvisierten 25.3.2017.

Mit freundlichen Grüßen 

Klaus Andersen

 

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Missbrauchsskandal in Korntal
Opfer fordern Antwort von July

Von  

Im Ringen um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen bei der evangelischen Brüdergemeinde Korntal fordern Opfervertreter nun ein Krisengespräch mit Vertretern der Landeskirche Württemberg. Zunächst aber wollen sich die Betroffenen am Wochenende treffen.

Um das weitere Vorgehen wird gerungen. Foto: Pascal Thiel

Mehr Infos hier:

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Richtigstellung der evangelischen Brüdergemeinde Korntal  zum Zander-Zitat vom 15.02.2017 
 
Korntal 15.02.2017  In der Online-Berichterstattung vom 15.02.2017 der Stuttgarter Nachrichten wurde Herr Zander mit den Worten zitiert, dass der Anwalt aufgegeben habe, „weil die Brüdergemeinde ihn nicht unabhängig arbeiten lassen will…“. Klaus Andersen, der weltliche Vorsteher der Brüdergemeinde, kann diese Aussage so nicht stehen lassen:  „Von diesem schweren Vorwurf distanzieren wir uns. Eine auch von uns gewünschte unabhängige Arbeit und Aufklärung wurde und wird bis heute nicht in Frage gestellt. Die Nicht-Beauftragung von Herrn Weber als unabhängigem Aufklärer ist ausschließlich auf unzureichendes Vertrauen nach Kenntnisnahme der Berichterstattungen über eine mögliche Verstrickung seiner Person mit dem Korruptionsskandal in Regensburg zurückzuführen.“ Wir bitten hiermit um entsprechende Kenntnisnahme und Berücksichtigung.
Stellungnahme des Netzwerk BetroffenenForum e.V.              15.02.2017In der Sache selbst sind wir sehr verwundert, wie die e.V. Brüdergemeinde Korntal auf Presseartikel regeagiert.  Detlev Zander hast sich auf das Statement des Wunschkanditaten Rechtsanwalt Weber berufen. Dieses Statement liegt der e.V. Brüdergemeinde Korntal vor! Sich jetzt auf einen möglichen Korruptionsskandal erneut zu berufen, empfinden wir alle Betroffenen die Herrn Rechtsanwalt Weber das Vertrauen geschenkt haben, als einen neuerlichen Machtmissbrauch, und skandalös der e.V. Brüdergemeinde Korntal . Die Mediatoren  Rohr und Bautz  schweigen beharrlich, können oder dürfen sie nicht zu diesem Skandal äußern ?Informationen:Brüdergemeinde Korntal lehnt Weber ab

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Missbrauchsfall Korntal Opfer fordern Krisengespräch mit Kirchenführung

Von red/ dpa/ lsw 

Die Opfervertreter der Missbrauchsfälle bei der evangelischen Brüdergemeinde Korntal fordern nun ein Krisengespräch mit den Vertretern der Landeskirche Württemberg.

Die Opfer der Missbrauchsfälle in der evangelischen Brüdergemeinde Korntal fordern ein Krisengespräch. Foto: dpa

hier mehr Info:

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Eine folgenschwere Entscheidung

Von  

So bitter der Rückzug des Regensburger Anwalts Ulrich Weber für die Betroffenen ist: er birgt für sie sogar eine Chance.

  Foto: dpa

 Foto: dpa

Korntal-Münchingen – Völlig unerwartet ist es nicht, dass Ulrich Weber die Reißleine gezogen hat. Er sah sich zuletzt massiven Vorwürfen der Mediatoren ausgesetzt, die nichts mit seiner fachlichen Kompetenz zu tun hatten, sondern offensichtlich einzig dazu dienten, ihn zu diskreditieren. Der Anwalt und Aufklärer bei den Regensburger Domspatzen musste handeln, wollte er nicht hier wie dort seinen Ruf beschädigen.

Die Mediatoren haben nicht zwischen den ehemaligen Heimkindern vermittelt, wie es ihre Aufgabe sein sollte, sondern haben die Betroffenen benutzt, um die Brüdergemeinde zu schützen. Nicht anders ist der Versuch zu verstehen, den von allen ehemaligen Heimkindern gewollten, schonungslosen Domspatzen-Aufklärer für die Aufarbeitung des Korntaler Missbrauchsskandals mit fadenscheinigen Argumenten zu verhindern. Wenn die Brüdergemeinde immer noch nicht begriffen hat, dass sie um eine Aufarbeitung der Fälle von psychischer und physischer Gewalt in ihren Kinderheimen nicht umhinkommen wird, dann wird sie auch lernen müssen: weder sie noch die Landeskirche wird je einen Einfluss auf einen Aufklärer haben.

Webers Botschaft bleibt, auch wenn er selbst nun weg ist. Doch wer weiß, ob er nicht fortan als Opferanwalt für die Betroffenen aktiv ist. Dann würde Weber für die Pietisten unbequemer sein, als er es als Aufklärer je hätte sein können.

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13.02.2017 17:49

Stellungnahme der Brüdergemeinde Korntal zur Pressemitteilung des Rechtsanwaltes Ulrich Weber

K o r n t a l / 13.02.2017

Im Aufarbeitungsprozess der Missbrauchsfälle in den Werken der evangelischen Brüdergemeinde hatte die Auftraggebergruppe Rechtsanwalt Ulrich Weber am 11.02.2017 die Möglichkeit gegeben, sich persönlich zu den Vorwürfen, dass er eventuell in die Korruptionsaffäre in Regensburg verstrickt sei, zu äußern.

Zwar stand Herr Weber der Gruppe am Samstag Rede und Antwort und auch konzeptionell war zuletzt Einigkeit erzielt worden; das für die gemeinsame Aufarbeitung bedingungslose Vertrauen hatte ihm jedoch nicht von der kompletten Gruppe ausgesprochen werden können. Vertreter der Brüdergemeinde hatten aufgrund mangelnden Vertrauens um Bedenkzeit gebeten und hielten eine Beauftragung zum aktuellen Zeitpunkt für zu riskant im Sinne aller Beteiligten.

Die heutige, überraschende Nachricht von Herrn Weber, dass dieser für die Aufklärungsarbeit in Korntal nicht mehr zur Verfügung steht, kommentiert der weltliche Vorsteher der Brüdergemeinde, Klaus Andersen, wie folgt:

„Wir bedauern den Entwicklungsverlauf der letzten Tage sehr. Nichts desto trotz erachten wir es im Sinne aller Beteiligten als unsere Pflicht verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen und haben Verständnis für die Entscheidung von Herrn Weber. Wir werden uns nun zwecks Beratung ein paar Tage zurückziehen und uns dann näher zu weiteren Schritten äußern.“

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13.2.2017  Missbrauchsskandal Brüdergemeinde: Ulrich Weber wirft in Korntal hin
Landkreis Ludwigsburg – Stuttgarter Zeitung 
Ulrich Weber (zweiter von links) war im März 2016 erstmals zur Unterstützung der beiden Opfergruppen in Stuttgart. Foto: Rudel
Ulrich Weber (zweiter von links) war im März 2016 erstmals zur Unterstützung
der beiden Opfergruppen in Stuttgart.Foto: Rudel

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Missbrauchsfall KorntalRechtsanwalt Ulrich Weber lehnt Zusammenarbeit ab

Von red/ dpa/ lsw 

Monatelang haben die evangelische Brüdergemeinde Korntal und Opfervertreter um eine gemeinsame Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe gerungen. Nun erklärt Rechtsanwalt Ulrich Weber dafür seinen Rückzug.

Rechtsanwalt Ulrich Weber zieht sich aus der Aufklärung der Missbrauchsfälle in Korntal zurück. Foto: dpa

Rechtsanwalt Ulrich Weber zieht sich aus der Aufklärung der Missbrauchsfälle in Korntal zurück.Foto: dpa

Stuttgart – Der Rechtsanwalt Ulrich Weber wollte die Missbrauchsfälle der evangelischen Brüdergemeinde in Korntal (Kreis Ludwigsburg) aufarbeiten – jetzt hat er seine Bereitschaft jedoch zurückgezogen. Er stehe für die Aufgabe nicht mehr zur Verfügung, teilte er mit. Opfervertreter reagierten auf den Rückzug bestürzt. „Wir bedauern es zutiefst, dass Herr Weber für uns nicht mehr zur Verfügung steht“, teilte der Sprecher des Netzwerks Betroffenenforum, Detlev Zander, mit.

Eigentlich hätte Weber vor wenigen Tagen offiziell als Aufklärer beauftragt werden sollen. Die Mediatoren, die Brüdergemeinde und Opfervertreter bis zu einer Beauftragung begleiten sollten, stoppten das Verfahren vorerst. Als Grund wurde ein Medienbericht angegeben, demzufolge der Anwalt in eine Korruptionsaffäre verwickelt sein könnte. Weber selbst weist das zurück.

„Es geht um Opfer“

Er kritisierte unter anderem, dass Brüdergemeinde und die Mediatoren nicht mit maximaler Offenheit agiert hätten. Außerdem fürchte er, nicht unabhängig arbeiten zu können. „Eine explizit von mir geforderte Erklärung, dass die Brüdergemeinde von einem Einflussrecht auf meine Veröffentlichungen im Aufklärungsprozess Abstand nimmt, ist bisher nicht erfolgt“, teilte Weber mit.

Opfervertreter Zander zeigte am Montag Verständnis für die Argumentation Webers und kritisierte die Brüdergemeinde dafür, dass sie Einfluss auf einen Aufklärer nehmen wolle. Die Opfergruppen planen laut Zander eine Krisensitzung, zu der sie den Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs einladen wollen. „Was in dem ganzen Streit immer wieder vergessen wird: Es geht um Opfer“, sagte Zander.

Die Wahl des Aufklärers sollte das monatelange Ringen zwischen Opfervertretern und Brüdergemeinde um die Rahmenbedingungen der Aufarbeitung beenden. Ehemalige Heimkinder werfen der Gemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein.

MISSBRAUCHSSKANDAL
Ludwigsburg | 13. Februar 2017

Aufklärung ist immer noch nicht in Sicht

Die Vertreter der Evangelischen Brüdergemeinde haben am Samstag, in Einklang mit den Mediatoren, die von den beiden Opfergruppen gewünschte Berufung des Regensburger Rechtsanwalts Ulrich Weber als Aufklärer des Korntaler Missbrauchsskandals zumindest vorerst verhindert. Das Motiv: Medienberichte, die Weber in die Nähe des Regensburger Korruptionssumpfes rücken.

Fassungslos: Detlev Zander, Martina Poferl und Gerald Kammerl vom Netzwerk Betroffenenforum (von links). Foto: Steffen Pross

Fassungslos: Detlev Zander, Martina Poferl und Gerald Kammerl vom Netzwerk Betroffenenforum (von links). Foto: Steffen Pross

Samstag, 16 Uhr: Eigentlich sollte jetzt im Stuttgarter Kongresshotel Europa eine Pressekonferenz beginnen, in der die sogenannte Auftraggebergruppe – also die Repräsentanten der Brüdergemeinde und der beiden Betroffenenverbände Arbeitsgemeinschaft Heimopfer sowie Netzwerk Betroffenenforum und die Mediatoren Elisabeth Rohr und Gerd Bauz – die Berufung des Domspatzen-Aufklärers Weber auch in Korntal bekanntgeben wollten. Einzelheiten sind bereits einige Tage zuvor zwischen dem von beiden Opfergruppen gewünschten Weber und dem Vorsteher der Brüdergemeinde, Klaus Andersen, ausgehandelt worden. Doch am Donnerstag haben Rohr und Bauz die geplante Pressekonferenz wie berichtet abgesagt, weil einige bayrische Medien den Regensburger Juristen in die Nähe eines Korruptionsskandals in der Bischofsstadt an der Donau gerückt hatten. Dass das dortige Bistum Weber sein Vertrauen ausgesprochen hat, beeindruckt die Korntaler Mediatoren offenbar nicht. Die beiden Opfergruppen aber halten nicht nur an Weber fest, sie bleiben auch dabei, ihn an diesem Samstag zu berufen. Detlev Zander vom Betroffenforum hat auf die Absage der Pressekonferenz durch die Mediatoren daher mit der Einladung zu einer eigenen Pressekonferenz reagiert. Jetzt zeichnet sich ab: Auch aus ihr wird wohl nichts werden – und auch nicht aus der Berufung Webers an diesem Tag. Einige ehemalige Heimkinder mit Missbrauchserfahrungen, die die Sitzung der seit 10 Uhr tagendenden Auftraggebergruppe verfolgen, stehen rauchend und ratlos vor dem Hotel, schütteln den Kopf: „Beschämend“, sagt eines der Missbrauchsopfer, „ich bin fassungslos“, ein anderes. Im Hotel dauert Ulrich Webers Anhörung offenbar noch an.

Samstag, 16.35 Uhr: Weber verlässt mit einem Mitarbeiter die Sitzung. Er habe die von den Beteiligten aufgeworfenen, projektbezogenen Fragen abgearbeitet und seiner Ansicht nach auch umfassend beantwortet, sagt der Jurist. Zudem habe er „die gebotene Stellungnahme“ zu seiner angeblich möglichen Verwicklung in den Regensburger Korruptionsskandal abgegeben: „Gegen mich wird nicht ermittelt, ich bin nicht verdächtig. Mehr ist dazu öffentlich nicht zu sagen.“ Hat in Regensburg jemand ein Interesse daran, ihn als Domspatzen-Aufklärer zu diskreditieren? Weber: „Kein Kommentar!“ Was sagt er dazu, dass Mediatorin Rohr die Unschuldsvermutung des Bistums Regensburg offenbar nicht ohne Weiteres teilt? „Für die Motivlagen hier wie dort habe ich keine Erklärung.“ Wie geht es weiter? „Warten wir ab.“ Dann fährt Weber nach Regensburg zurück.

Samstag, 17.15 Uhr: Kurze Sitzungsunterbrechung. Einige Betroffene kommen kurz in die Lobby des Hotels. Betretene Gesichter. Jetzt ist klar: Mediatoren und Brüdergemeinde werden eine Berufung Webers an diesem Tag verhindern. Nur an diesem Tag? Oder wollen sie Weber gar nicht mehr? Und wenn ja, weshalb? Warum zählt die Unschuldsvermutung in diesem Fall nicht? Ein allenfalls vager, eher unterschwelliger Verdacht, wie ihn etwa der Bayrische Rundfunk gegen Weber hegt, könnte gegen jeden Kandidaten in die Welt gesetzt werden. Und eine Alternative zu Weber ist in Korntal derzeit nicht wirklich in Sicht. Oder gibt es in der Auftraggebergruppe Kräfte, die – gegen den Willen der beiden Opferverbände – noch am Hannoveraner Kriminologen Christian Pfeiffer festhalten? Vor zwei Jahren hat ihn die Brüdergemeinde als Korntal-Aufklärer verhindert.

Samstag, 18.05 Uhr: Die Mitglieder des Netzwerks Betroffenenforum verlassen den Tagungsraum. Vereinschef Gerald Kammerl erklärt, dass es entgegen dem Willen der beiden Betroffenenverbände noch zu keiner Berufung Webers gekommen sei. Es werde in einigen Tagen einen Zwischenbericht und am 25. März ein weiteres Treffen der Auftraggebergruppe geben. Mehr dürfe er nicht sagen, wenn er keinen Ausschluss des Betroffenenforums aus der Auftraggebergruppe riskieren wolle. Zander setzt hinzu: „Es geht hier nur um den Willen der Brüdergemeinde und der Mediatoren. Die Wünsche der Betroffenen werden nicht berücksichtigt. Das lasse ich nicht zu!“

Samstag, 18.10 Uhr: Wolfgang Schulz von der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer kommt in die Lobby. Er sieht abgekämpft aus, ist sichtlich enttäuscht. Zwar könne er ein gewisses Verständnis für die von Brüdergemeinde und Mediatoren gehegten Bedenken aufbringen, sagt er: „Doch ich teile sie nicht!“ Weber habe weiter das Vertrauen auch seiner Gruppe. Schulz bestätigt allerdings, dass Ludwig Pätzold von der Opferhilfe Korntal – der Unterstützergruppe der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer – in diesem Fall eher auf dem Standpunkt der Brüdergemeinde steht. Pätzold sei Anwalt, „da sieht er es wohl etwas anders“. Was Schulz nicht sagt: Pätzold gehört zu jenen, die schon vor zwei Jahren den jetzigen Weber-Konkurrenten Christian Pfeiffer nach Korntal holen wollten.

Samstag, 18.15 Uhr: Während Klaus Andersen und Veit-Michael Glatzle von der Brüdergemeinde sich ebenso wenig sehen lassen wie Elisabeth Rohr, geht deren Mit-Mediator Gerd Bauz auf die wartenden Journalisten zu. Er verstehe „diesen medialen Hype nicht“, sagt er. Dann greift ihn der noch in der Lobby wartende Zander an: „Sie reden selbst mit der Presse und wollen uns einen Maulkorb verpassen“, schimpft er. Bauz zieht sich umgehend zurück. Vor der Tür warten seit geraumer Zeit einige frühere Korntaler Heimkinder, die darauf gehofft haben, dass die Aufklärung des Missbrauchsskandals nun endlich beginnen würde.

STEFFEN PROSS

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Von Franziska Kleiner 12. Februar 2017 – 19:00 Uhr  Stuttgarter Zeitung

SPIEL MIT DER MACHT

Es entsteht der Eindruck, Ulrich Weber soll als Aufklärer verhindert werden. Das Interesse daran wird nicht von der Brüdergemeinde allein gesteuert, kommentiert Franziska Kleiner

In Korntal-Münchingen wird immer noch ein Aufklärer gesucht              .Foto: Pascal Thiel

Korntal-Münchingen – Den ehemaligen Heimkindern wird am Samstag ein Maulkorb verpasst, sie dürfen nur berichten, was im Konsens mit der evangelischen Brüdergemeinde und den beiden Mediatoren abgestimmt wurde. Dem durch die Aufklärung der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen öffentlichkeitserfahrenen Rechtsanwalt Ulrich Weber wird nahegelegt, die Sitzung in einem Stuttgarter Hotel durch den Hinterausgang zu verlassen. Ein Mediator ärgert sich vernehmbar über die Presse. Mit Transparenz hat all das nichts zu tun – dabei wollten Betroffene, Brüdergemeinde und Mediatoren an diesem Tag doch endlich einen Aufklärer benennen.

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MISSBRAUCHSSKANDAL KORNTAL

Die Kür Webers scheitert an den Pietisten

Von Franziska Kleiner 12. Februar 2017 – 17:51 Uhr Stuttgarter Zeitung

Die Korntaler Brüdergemeinde stellt sich gegen die Wahl des Regensburger Anwalts und Aufklärers bei den Domspatzen. Die Aufarbeitung ihres eigenen Missbrauchsprozesses verzögert sich auf unbestimmte Zeit.

Der Regensburger Rechtsanwalt Ulrich Weber ist nach dem Treffen in einem Stuttgarter Hotel ohne konkreten Auftrag wieder abgereist            .Foto: factum/Bach

Korntal-Münchingen – Eine mehrstündige Beratung von Vertretern der ehemaligen Korntaler Heimkinder und der evangelischen Brüdergemeinde zusammen mit zwei Mediatoren ist am Samstag ohne Ergebnis geblieben. Ein Aufklärer, der die Vorfälle von physischer und psychischer Gewalt in Kinderheimen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal untersuchen soll, wurde nicht gewählt. Dass diese Aufgabe der Regensburger Anwalt Ulrich Weber übernehmen soll, hatte bis vor Kurzem noch als Formsache gegolten.

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Missbrauchsfälle in KorntalAufklärung verzögert sich weiter

Die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in Korntal (Kreis Ludwigsburg) stockt weiter. Die involvierten Parteien konnten sich am Samstag nicht auf einen gemeinsamen Aufklärer einigen.

Rechtsanwalt Ulrich Weber gibt am 11.02.2017 in einem Hotel in Stuttgart (Baden-Württemberg) ein Pressestatement ab.

Anwalt Ulrich Weber sollte die Aufklärerrolle übernehmen

Man sei sich zwar grundsätzlich einig, doch habe der Widerspruch einer Mediatorin gegen den zunächst vorgesehenen Aufklärer eine Entscheidung im Konsens verhindert, berichteten Teilnehmer. Demnach führte die Mediatorin Elisabeth Rohr Medienberichte an, wonach der einzige Kandidat für das Amt, der Rechtsanwalt Ulrich Weber, in eine Korruptionsaffäre verwickelt sein könnte.

Weber selbst wies die Berichte zurück: „Es wird nicht gegen mich ermittelt“, sagte der Anwalt, der zuvor auch die Missbrauchsvorwürfe bei den Regensburger Domspatzen aufgearbeitet hatte. Dass die Einigung auf einen gemeinsamen Aufklärer letztlich an Rohr scheiterte, sorgte bei vielen Teilnehmern für Kritik. „Ich bin fassungslos“, sagte Martina Poferl vom Netzwerk Betroffenenforum.

Mehr

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11.2.2017

Korntal: Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen verzögert sich, die Betroffenen sind sich einig, aber der Vorstandsvorsitzende der Brüdergemeinde Korntal darf anscheinend allein keine Entscheidung fällen.

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7.2.2017 Opfer suchen Antwort

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Anerkennungsleistungen durch die evangelische Brüdergemeinde Korntal

Detlev Zander Betroffener von sexualisierter  Gewalt in einem Kinderheim der evangelischen Brüdergemeinde Korntal bringt es auf den Punkt

 Quelle Bild dpa

 

 

 

 

Um die Frage nach einer „gerechten“ finanziellen Anerkennungsleistung  überhaupt beantworten zu können, ist es notwendig, das wahre Ausmaß, den Umfang und die Charakteristik von sexualisierter Gewalt gegen uns damaligen Kinder ebenso wahrzunehmen, wie die Auswirkungen dieser Erlebnisse auf die Betroffenen / Opfer. Bis heute verstecken sich gerade die Folgen sexualisierter Gewalt häufig hinter vielfältigen psychischen und somatischen „Diagnosen“, weil Jahrelang  überhaupt niemand die Frage stellte, ob es zuvor Erfahrungen von sexualisierter Gewalt in der Kindheit gab.

MEHR HIER:  Wie viel ist der evangelischen deza 28.01.2017

Detlev Zander 28.01.2017

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20.01.2017 Philipp Richter

Ulrich Weber übernimmt Aufarbeitung des Missbrauchsskandals bei Brüdergemeinde

Der Jurist ist auch mit dem Skandal bei den Regensburger Domspatzen betraut

Der Rechtsanwalt Ulrich Weber steht jetzt als Aufklärer des Missbrauchsskandals der Brüdergemeinde Korntal fest. Er ist bereits mit dem Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen betraut.
Archiv: Armin Weigel/dpa

 

Wilhelmsdorf sz Es kommt wieder Bewegung in die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals der Brüdergemeinde. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden in den Heimen der Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal in Korntal und Wilhelmsdorf Kinder gedemütigt und sexuell missbraucht. Die Mediationsgruppe, in der Vertreter der Brüdergemeinde, des Netzwerks Betroffenenforum und der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer sitzen, hat sich auf Ulrich Weber als Aufklärer verständigt. Anfang Februar soll er offiziell in das Amt gewählt werden.

Der Jurist ist auch Chefaufklärer des Missbrauchsskandals bei den Regensburger Domspatzen. Webers Arbeit in Regensburg wird als vorbildlich gelobt. So nannte beispielsweise der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, die Aufarbeitung „wegweisend“.

Mehr als 300 Betroffene

Wie die „Schwäbische Zeitung“ mehrfach berichtet hat, war der Aufarbeitungsprozess im Fall der Brüdergemeinde ins Stocken geraten, nachdem die Opfervertreter im bereits begonnenen Prozess der beauftragten Wissenschaftlerin Mechthild Wolff das Vertrauen entzogen haben. Der Prozess begann 2014 nachdem das ehemalige Korntaler Heimkind Detlev Zander seinen sexuellen Missbrauch 2013 öffentlich gemacht hatte. Danach haben sich immer mehr Betroffene gemeldet.

Zander, der für das Netzwerk Betroffenenforum spricht, sagt, dass sich bei ihm bereits mehr als 300 Betroffene gemeldet haben, die Missbrauch in den Kinderheimen der Brüdergemeinde Korntal erfahren haben. 28 davon waren Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf. Die früher genannte Zahl von etwa 40 bis 50 Wilhelmsdorfer Betroffenen habe sich laut Zander relativiert, nachdem feststand, dass nicht alle das Wilhelmsdorfer Hoffmannhaus meinten. In Wilhelmsdorf befand sich neben dem Kinderheim zudem das Ferienlager der Brüdergemeinde. Die Korntaler Kinder besuchten das Lager am Lengenweiler See, wo sie nach Zanders Angaben ebenfalls körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt ausgeliefert waren.

Was genau in den Kinderheimen geschah, soll jetzt Ulrich Weber herausfinden. Er wird sein Konzept im Februar öffentlich vorstellen. Detlev Zander ist zufrieden mit der Personalie, die er selbst vorgeschlagen hatte, aber von der Brüdergemeinde zunächst abgelehnt wurde. „Ich bin erleichtert, dass es jetzt weitergeht und alle Fakten auf den Tisch kommen“, sagt er, der zuerst an keinem weiteren Mediationsprozess teilnehmen wollte, aber dann doch noch eingelenkt hat.

Klaus Andersen, der Laienvorsteher der evangelischen Brüdergemeinde, war am Freitag für die „Schwäbische Zeitung“ nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Laut einem Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ gibt sich Andersen „vorsichtig optimistisch, dass man nach der Klärung noch offener Fragen zu einem Ergebnis kommen könnte“. Es „wäre ein bedeutender Schritt, was die Aufklärung betrifft“, sagte er der Zeitung.

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MACHT UND OHNMACHT  Missbrauch in der katholischen Kirche
Aufklärung bei den Regensburger Domspatzen durch Chefermittler

Ulrich Weber

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Bericht Bayerisches Fernsehen 18.01.2017

Rechtsanwalt Ulrich Weber Foto dpa

 

Es ist ein bisher einmaliger Vorgang in Deutschland: Ein Bischof der katholischen Kirche veranstaltet zusammen mit Betroffenen sexuellen Missbrauchs und körperlicher Misshandlung eine gemeinsame Pressekonferenz. Es geht um die Aufarbeitung der Taten bei den weltberühmten Regensburger Domspatzen. Mehr als 420 Jungen waren über Jahrzehnte hinweg von den Übergriffen betroffen. Lange Jahre hat man ihnen nicht geglaubt, sie teils der Lüge bezichtigt, die Aufklärung verhindert.

Mehr Informationen zum Thema:

Missbrauch Brüdergemeinde Korntal

AUFKLÄRUNG IST DIE BASIS FÜR AUFARBEITUNG

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MISSBRAUCHSSKANDAL Ludwigsburger Kreiszeitung
Ludwigsburg | 16. Januar 2017 Steffen Pross Votum für Domspatzen-Aufklärer

Rechtsanwalt Weber

Die Betroffenengruppen im Korntaler Missbrauchsskandal legen ihren Streit bei – und sprechen sich für den Regensburger Anwalt und Domspatzen-Chefaufklärer Ulrich Weber aus.

MISSBRAUCHSSKANDAL KORNTAL

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Kommentar von Detlev Zander Betroffener im Missbrauchsskandal der Brüdergemeinde Korntal

»Ist der Kontakt wieder hergestellt, findet uns die Lösung«, sagt Marshall B. Rosenberg, der Entwickler der Gewaltfreien Kommunikation.

 

 

 

 

Auf dem Weg begleiten die MediatorInnen die beiden Konfliktparteien, die im Alltag oft nicht mehr in der Lage sind miteinander zu kommunizieren, ohne sich zu beschimpfen, sich zu demütigen oder sich gegenseitig unter Druck zu setzen.

In  diesen emotional geladenen Situationen unterstützen sie beide Parteien darin, nicht der Frage nach Schuld oder Unschuld nachzugehen, sondern ihre Aufmerksamkeit auf das zu richten, was sie brauchen, um den Konflikt zu deeskalieren und zu lösen.

Die  MediatorInnen übersetzen Vorwürfe in unerfüllte Bedürfnisse und erleichtern damit den Konfliktparteien das Zuhöre­n, denn diese spüren zunehmend, dass sie verstanden werden. Viele Menschen sind konditioniert, selbst dann Vorwürfe und Forderungen zu hören, wenn Bedürfnisse und Bitten geäußert werden.

Gerade bei uns Betroffene, die sexualisierte Gewalt in den Einrichtungen der Brüdergemeinde Korntal massiv erlebt haben,   entstehen durch gemeinsame Erfahrungen solche Mechanismen.

MediatorInnen leisten hier Unterstützung, indem sie wiederholen und betonen, was hinter den verletzenden Worten gemeint wurde. Sie überprüfen das Verständnis so lange, bis der Empfänger den Schmerz des Gegenübers erkannt hat.

Die beiden Parteien lernen dabei mehr und mehr die Gefühle und Bedürfnisse des anderen zu verstehen und zu benennen. Wenn das gelingt, entsteht eine veränderte Atmosphäre und das Feindbild, das die Konfliktparteien zu Beginn der Mediation oft haben, weicht langsam zugunsten eines wachsenden Verständnisses für den Konfliktpartner. Oft sind die Bedürfnisse auf beiden Seiten gleich und wenn es in der Mediation gelingt das gegenseitige Verständnis dafür zu wecken, entsteht ein neuer Kontakt zwischen den Konfliktparteien, der es ihnen ermöglicht, eigene Lö­sungsansätze zu finden.

Dass ist mein Verständnis von Mediation !

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KOMMENTAR Missbrauchsskandal Korntal

Von Franziska Kleiner 17. Januar 2017 – 12:02 Uhr  Stuttgarter Nachrichten

Verlässichkeit für alle

 

Foto: Pascal Thiel

Das Regensburger Modell der Aufklärung würde allen dienen. Täter wie Betroffene sollten sich ihr furchtlos stellen.

Korntal-Münchingen – Kommt tatsächlich der Rechtsanwalt Ulrich Weber bei der Aufklärung der Vorfälle bei der Brüdergemeinde zum Zug, darf Korntal ein kleines Erdbeben erwarten. Wie während der Aufarbeitung des Missbrauchs bei den Regensburger Domspatzen wird der Jurist keine Einflussnahme der Beteiligten zulassen.

MEHR ZUM THEMA

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Missbrauchsskandal Korntal

Weg frei für unabhänigen Aufklärer

Von Franziska Kleiner 17. Januar 2017 – 11:50 Uhr Stuttgarter Zeitung

Er ist derzeit bei den Regensburger Domspatzen tätig. Nun soll der Jurist Ulrich Weber auch die Fälle von physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt in den Heimen der evangelischen Brüdergemeinde untersuchen.  

Eine neue Figur bei der Aufarbeitung: die Betroffenen haben sich auf Ulrich Weber verständigt, der die Vorfälle in den Heimen der Brüdergemeinde klären soll.Foto: factum/Granville

 

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Aufklärung von Missbrauch in Brüdergemeinde: Streit beendet

  1. Januar 2017 um 18:17 Uhr    Quelle: DPA

 

 

 

 

Detlef Zander

 

Der Streit um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in Heimen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal (Kreis Ludwigsburg) ist beendet. Opfervertreter und die Brüdergemeinde haben sich auf die Zusammensetzung einer Gruppe geeinigt, die den Auftrag zur Aufarbeitung erteilen soll, wie die Streit-Schlichter Elisabeth Rohr und Gerd Bauz am Sonntag mitteilten. „Alle sind zu einer guten Einigung gekommen.“

Opfervertreter Detlef Zander bestätigte die Einigung. Der Auftrag zur Aufarbeitung werde so gut wie sicher an den Rechtsanwalt Ulrich Weber vergeben, der auch die Missbrauchvorwürfe bei den Regensburger Domspatzen aufgearbeitet hat. Zander fordert schon seit Monaten, Weber zu beauftragen. „Jetzt geht es darum, dass Fakten auf den Tisch kommen und danach geht es um die finanzielle Wiedergutmachung durch die evangelischen Brüdergemeinde Korntal“, sagte der Opfervertreter.

Zander hatte den Missbrauch im Sommer 2014 öffentlich gemacht. Der heute 55-Jährige war in den 1960-er und 70-er Jahren im Heim. „Ich bin erleichtert im Namen von allen Betroffenen, die schwere sexualisierte Gewalt in den Einrichtungen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal erleben mussten“, sagte Zander über die Einigung. Am 11. Februar gebe es in Stuttgart ein nächstes Treffen, bei dem ein Aufklärer dann formal beauftragt werden soll.

Nach den Worten von Zander werfen inzwischen mehr als 300 ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren in den zwei Kinderheimen der Gemeinde sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein. Der Versuch einer Aufarbeitung war Anfang 2016 schon einmal gescheitert.

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460 Opfer melden sich bei Kommission
zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

460 Opfer melden sich

 
Bei der bundesweiten Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs haben sich bisher 460 Betroffene gemeldet: „Ich bin mir sicher, dass sich noch mehr melden werden“, sagte die Kommissionsvorsitzende Sabine Andresen der „Frankfurter Rundschau“ (Montagsausgabe). „Vor allem wenn sich herumspricht, dass das ein guter Rahmen zum Sprechen ist.“ Im Jahr 2017 will die Kommission, die im vorigen Jahr eingesetzt worden war, ihren ersten Zwischenbericht vorlegen.

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3.1.2017    Auftrag zur Aufklärung an Rechtsanwalt Weber

Regensburger Domspatzen

Rechtsanwalt Ulrich Weber bei seinem Zwischenbericht über die Aussagen Betroffener: „Ich habe keinen Grund, an den Schilderungen der Betroffenen zu zweifeln.“ Foto: Werner

Zwei Monate später und nach einem kaum zu steigernden Druck auf Internat und Schulen der Domspatzen folgte der nächste Schritt: Ende April 2015 beauftragte das bischöfliche Ordinariat den Regensburger Rechtsanwalt Ulrich Weber mit der Aufklärung und Dokumentation aller sexuellen und körperverletzenden Übergriffe. Im Januar 2016 lieferte Anwalt Weber die ersten Zwischenergebnisse, welche die düsteren Schätzungen von Betroffenen bestätigten. 

Fast nur Lob für die Ergebnisse

Das Verhandlungsergebnis stieß auf weitgehende Zustimmung. Nicht nur die am Verhandlungstisch sitzenden Ex-Domspatzen zeigten sich erleichtert. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, konstatierte zum Beispiel, man habe in Regensburg aus den Fehlern und den Versäumnissen der Vergangenheit offenbar gelernt. Das Erreichte sei „wohltuend und ein wichtiges Signal an Betroffene“, das hoffentlich „auch im Vatikan die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient, insbesondere beim Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller“.

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Missbrauchsskandal Korntal Streit um Mediation eskaliert

  1. Dezember 2016 – 12:00 Uhr

Detlev Zander und andere ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde verweigern die Beauftragung von Vermittlern. Sie wollen stattdessen mit der Aufklärung beginnen.

Streit um Mediation eskaliert

Detlev Zander, Sprecher des BetroffenenforumsFoto: factum/Archiv

Korntal-Münchingen – Ein Treffen am Montagnachmittag in Stuttgart sollte dazu dienen, Mediatoren zu beauftragen. Sie sollen mit daran arbeiten, die Beteiligten im Aufarbeitungsprozess des Korntaler Missbrauchsskandals an einen Tisch zu bringen.

Mail bringt Fass zum Überlaufen

Ausschlaggebend für den Rückzug am Montag war offenbar eine E-Mail, in der die Mediatorin erklärt, das Verfahren im Zweifelsfall auch ohne Zander und seine Mitstreiter fortzuführen, sollte er einseitig auf Rechtsanwalt Ulrich Weber beharren. Weber klärt die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen auf. „Das ist doch keine Mediation“, ärgert sich Zander.

Die Mail hat freilich nur das Fass zum Überlaufen gebracht. Im Kern ärgern sich Zander und seine Mitstreiter über die immer noch nicht begonnene Aufarbeitung. Der Aufklärer soll Zugang zu den Archiven haben und autonom tätig sein. „Wir haben nicht zu bestimmen, wie der Aufklärer arbeitet“, sagt Zander und stellt klar: „Es geht hier nicht um Herrn Weber. Wir beharren auf dem Regensburger Modell.“ Dort seien die Berichte der Betroffenen zunächst auf Plausibilität geprüft worden. Die Beteiligten wurden dann gemeinsam mit einem Zwischenbericht informiert.

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Nicht mehr als ein gewagter Versuch

  1. Dezember 2016 – 10:33 Uhr
    Von der Kompetenz der Mediatoren hängt ab, ob die Aufarbeitung der Vorfälle in den Korntaler Kinderheimen gelingt.

Nicht mehr als ein gewagter Versuch

 

 

 

 

 

 

Blick in die Vergangenheit.Foto: dpa

Die Situation bleibt angespannt. Die Betroffenen im Korntaler Missbrauchsskandal haben keine Basis, auf der sie vertrauensvoll an der Aufarbeitung arbeiten können. Hätte es dafür noch eines Beweises bedurft, lieferte ihn die Pressekonferenz am Dienstag durch gegenseitige Schuldzuweisungen. Rational lässt sich dieses Gegeneinander nicht nachvollziehen. Dass die Betroffenen ein Ziel eint, das der Aufklärung der skandalösen Vorgänge in den einstigen Kinderheimen, scheint derzeit fast vergessen zu sein.

Detlev Zander mag noch so viel Verdienst daran haben, dass der Missbrauch hilfloser Kinder publik wurde – die Aufarbeitung treiben gerade andere voran. Doch ohne Zander und sein Wissen wird es langfristig nicht gehen, und er hat recht darauf zu beharren, ein Aufklärer müsse unabhängig vom Geldgeber Brüdergemeinde arbeiten – ob jener das Ergebnis passt oder nicht.

 

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3.1.2017  Vatikan plant Konferenz zum
                  Missbrauch im Internet

Missbrauch von Kindern findet längst nicht nur im Kinderimmer statt. Auch im Internet werden junge Menschen immer wieder zu Opfern. Der Vatikan will nun eine Konferenz zum Thema veranstalten.

Missbrauch | Rom – 17.12.2016   Vatikan Missbrauch

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2.1.2017

Geh deinen Weg, 
niemand sagt, dass es leicht sein wird, 
doch am Ende wirst du wissen, 
dass es das wert war.

 

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Von Franziska Kleiner 29. Dezember 2016 – 20:00 Uhr

Der Druck auf Brüdergemeinde, Mediatoren und Betroffene des Missbrauchsskandals wächst. In zwei Wochen soll ein Aufklärer benannt werden.

pressebildDie Vertreter der Brüdergemeinde und der AG Heimopfer haben sich mit den Mediatoren zusammengefunden. Detlev Zander (rechts) gehört der Gruppe nicht an.Foto: factum/Granville

 

Missbrauchsskandal auf Konfrontationskurs

Korntal-Münchingen – Der Druck von außen auf die ehemaligen Heimkinder und die evangelische Brüdergemeinde wächst: Inzwischen schaut auch der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung nach Korntal. Der Bürgermeister indes bekräftigt seine Forderung nach lückenloser Aufklärung. Doch die Fronten sind verhärtet

Kommentar von Detlev Zander

Sind sich AG Heimopfer und der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. einig??

Wir freuen uns sehr, dass wir heute auf der Homepage der AG folgendes lesen konnten.

Zitat: ……., dass die Arbeitsgemeinschaft Herrn Weber am 12 Dezember beim Treffen der Auftraggebergruppe vorgeschlagen hat.

Uns überrascht sehr, dass nun auch unser Vorschlag von den Vertretern der AG übernommen wurde, und dies auch öffentlich auf ihrer Homepage zu lesen ist.

Dem Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. und seinen Betroffenenvertreter war diese erfreuliche Nachricht neu, da diese bei der Diskussion nicht mehr anwesend waren. Mit den Mediatoren der AG und der Brüdergemeinde Korntal gibt es eine Vereinbarung dass Vorschläge der Beteiligten für die Aufklärer nicht öffentlich gemacht werden sollen. Unser Vorschlag ist schon seit Monaten öffentlich diskutiert worden.

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netwerk logo neu 22.6.2016

 

 

 


bild-sexueller-missbrauch27.12.2016

 

 

 

 

Wir sind Betroffene, im Missbrauchsskandal der e.V. Brüdergemeinde Korntal und klagen an

………, dass wir in den Heimen der e.V. Brüdergemeinde Korntal

Betroffene von sexualisierter, und  physischer Gewalt geworden sind.

Wir klagen auch an, dass wir dies durch Erziehungs-, Bildungs-und

Leitungspersonal sowie Personen im technischen Bereich oder mit den Heimen in sonstiger Beziehung stehendes Personal geworden sind.

Wir fordern, dass die e.V. Brüdergemeinde nicht nur rhetorisch Verantwortung übernimmt, ihre Betroffenevertreter die im Missbrauchsskandal Verantwortung übernommen haben zu schützen, und vor weiterem Missbrauch von außen zu bewahren.

Die Aufklärung-, und Aufarbeitung in erster Linie Betroffenenorientiert  zu  gestalten, dazu gehört auch dass die Betroffenvertreter gleichermaßen ausgestattet werden, wie die Täterorganisation selbst. Die Ausführung dass die Gemeinnützigkeit hierdurch gefährdet ist, haben wir ja eindrucksvoll widerlegt.

Wir fordern weiter, die finanziellen Anerkenungsleistungen  nicht nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen. Hier muss das Dreisäulenprinzip angewendet werden, wie es auch bereits andere vergleichbare Institutionen getan haben.

Es bleibt dabei, Sexueller Missbrauch von Kindern ZERSTÖRT

                                   L E B E N

Unterstützen Sie unsere Arbeit

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Kein Raum logo27.12.2016

In der Aufarbeitungslandschaft sexualisierte, und psychische Gewalt an Jungen und Mädchen in kirchlichen Einrichtungen geraten die Betroffene immer mehr in den Hintergrund.

 Es ist ein regelrechter Markt dadurch entstanden, weil Betroffene den Mut hatten ihr Schweigen zu brechen. Menschen die sich nicht annähernd vorstellen was sexualisierte Gewalt ist, drängen sich in den Vordergrund um den Betroffenen angeblich zu helfen Hierbei geht es den Menschen aber nicht um Hilfe sondern um ihre eigenen Bedürfnisse zu befrieden.. Den Institutionen, geht es, so entsteht der Eindruck, möglichst ohne großen Schaden aus den Skandalen heraus zukommen.

Betroffene, die sexualisierte und psychische Gewalttaten erlebt, und überlebt haben, sind die besten Experten. Wir Betroffene haben das Recht zur Aufklärung, wir Betroffene haben das Recht selbst zu bestimmen. mit wem wir die Aufklärung der unvorstellbaren Taten bestreiten. Kein Außenstehender wird über uns Betroffene jemals bestimmen, wir werden nicht müde genau auf dieses Thema die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

 

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26.12.2016  Aufklärungskonzeption der AG Heimopfer-Opferhilfe vertreten  durch Wolfgang Schulz, Theodor Kampouridis  und Ludwig Pätzold, haben gemeinsam mit Vertretern der Brüdergemeinde Korntal und den Mediatoren Rohr und Bautz für ihre Anhänger und Sympathisanten folgende Konzeption verabschiedet

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Quelle: Bild StgZ  v.li. Bautz, Rohr, Schulz, Pätzold

 

 

 

Die Auftraggebergruppe hat uns gebeten, ob wir willens sind, auf der Basis der bisher erzielten Ergebnisse mitzuarbeiten. Dazu gehört auch Ihre Bereitschaft, einen Aufklärungsprozess zusammen mit der Ev. Brüdergemeinde Korntal zu initiieren und durchzuführen.

Dazu gehört des Weiteren die Akzeptanz von Kommunikations- und Verfahrensregeln für die gesamte Prozessdauer. Und schließlich stellen wir die Frage, ob Sie uns als Ihre Mediatoren und dieses Prozesses akzeptieren und beauftragen wollen.Wenn Sie sich dem anschließen können, bitten wir Sie, uns dies verbindlich zurückzumelden.Die Anerkennung der bereits erarbeiteten Eckpunkte des Prozesses und Ihre schriftliche Zustimmung dazu sind die Voraussetzung für Ihre Mitarbeit in der Auftraggebergruppe. Dort ist vieles in wechselseitiger Abstimmung verhandelbar.

  • Während des Verfahrens– keine Pressemitteilungen zu diesem Verfahren von Seiten der Beteiligten, außer gemeinsam abgesprochen.
  • Keine internen Informationen aus dem Verfahren auf private oder Vereins- Facebook oder web-pages.
  • Das Verfahren ist streng vertraulich, Konflikte und Schwierigkeiten werden intern geklärt und nicht über die Presse oder über das Internet ausgetragen.
  • Keine Anwälte und keine juristischen Aktivitäten/Schritte während des Verfahrens.
  • Alle unmittelbaren Störungen sind an die Mediatoren zu richten und hier zu klären.
  • Das Verfahren ist zügig durchzuführen.

Ziel ist es: unabhängige Aufklärer zu bestimmen und ihnen die inhaltliche Arbeit der unmittelbaren Erhebung zu übertragen. Der Vorstand des Netzwerk Betroffenenforum e.V. und seine Betroffenenvertreter Zander, Bandle und Spreng sehen in dieser Konzeption eine erneute Auflage Wolff 2.O die genau aus diesem Grund gescheitert ist.  Nun aber von der Schulzgruppe, und Pätzholdgruppe erneut aufgelegt werden soll. Wir wundern uns schon, dass die Gruppe um Schulz und Pätzold herum genau diesen Regeln nun zustimmen. Sie haben uns immer kräftig deswegen kritisiert! Zudem kommt noch hinzu, dass der Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. während des gesamten Prozess keinen Anwalt hinzuziehen darf, die Brüdergemeinde Korntal und die AG Heimopfer-Opferhilfe halten sich nicht an die Vereinbarung. Pätzold selbst ist Rechtsanwalt. Wir sind froh dass diese Vereinbarung nur für die ehemaligen Heimkinder gilt, die sich der Schulz und Pätzoldgruppe angeschlossen haben.Diese Gruppen haben zugestimmt dass eine finanzielle Widergutmachung durch die Brüdergemeinde Korntal von gerade mal bis zu 5.000€, nur den Betroffenen ausbezahlt werden soll die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Für den Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. und seine Betroffenenvertreter steht jetzt schon fest, die Neuauflage Wolff 2.0 wird krachend scheitern.

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Von  

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung kritisiert den Start der Aufarbeitung der Vorfälle in Korntaler Kinderheimen. Es sei bei dieser Thematik einer der größten Fehler, unter Zeitdruck zu arbeiten.

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Johannes-Wilhelm RörigFoto: 

Kritischer Blick gen Korntal

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Von Franziska Kleiner 14. Dezember 2016 – 16:30 Uhr

netwerk logo neu 22.6.2016Detlev Zander und andere ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde verweigern die Beauftragung von Vermittlern. Sie wollen stattdessen mit der Aufklärung beginnen.

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Detlev Zander, Sprecher des BetroffenenforumsFoto: factum/Arch

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Missbrauchsskandal Korntal Die Aufklärung beginnt erst im Januar

Von Franziska Kleiner 13. Dezember 2016 – 18:32 Uhr

Vertreter der Brüdergemeinde, der Betroffenen sowie deren Unterstützer wollen eine Person beauftragen, die offene Fragen im Missbrauchsskandal klärt. Nicht eingebunden ist Detlev Zander, der die Vorfälle publik gemacht hat.

 

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Die Mediatoren Gerd Bauz und Elisabeth Rohr haben sich erstmals öffentlich präsentiert. An der Pressekonferenz nahmen auch Wolfgang Schulz für die Arbeitsgemeinschaft Heimopfer sowie Ludwig Pätzold (von links) für deren Unterstützer teil.Foto: factum/Granville

Aufklärung beginnt erst im Januar 2017

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Neue Vorwürfe bei Brüdergemeinde KorntalHeimkinder: Ruhigstellung mit Pillen

Von Franziska Kleiner 03. Dezember 2016 – 10:00 Uhr

Die pietistische Brüdergemeinde Korntal muss sich neuen Vorwürfen stellen. Bislang ging es um Missbrauch und Gewalt gegen Heimkinder in den 50er und 60er Jahren. Nun geht es um Medikamentenmissbrauch.

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„Lasset die Kinder zu mir kommen“

Unter diesem Motto plant der Vereinein bundesweites Projekt.

Gemeinsam möchten wir auch auf der 200 Jahresfeier in Korntal auf unsere Heimerziehung in den Eirichtungen der Brüdergemeinde Korntal aufmerksam machen, und die Öffentlichkeit auf eine Zeitreise mitnehmen, um dazustellen welches Leid wir erleben mussten, und welche Folgen es für viele Betroffene bis heute noch hat.

Wir brauchen Sie, deshalb rufen wir alle ehemaligen Heimkinder auf, die in  den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal untergebracht waren auf.

Schickt uns Fotos, und Erinnerungen aus der damaligen Zeit. Bitte kennzeichnet diese  Fotos mit eurem Namen. Die Fotos werden bearbeitet, dass  keine andere Persönlichkeiten auf diesen Fotos zu erkennen sind. Weiter bitten wir euch, dass jeder ein Gedanke über das erlebte in Korntal oder Wilhelmsdorf schreibt.

Die Persönlichkeitsrechte werden gewahrt.  Wer mit der Veröffentlichung seiner Bilder einverstanden ist, erhält von uns zur Unterschrift eine Datenschutzerklärung!

hier die Datenschutzerklärung zum Ausdrucken: Bildrechte
Sollte kein Drucker vorhanden sein, schreibt bitte an Detlev Zander , er schickt euch dann diese per Post.
dzander@aufarbeitung-korntal.de

Helfen Sie uns, dass dieses Projekt ein großer Erfolg wir. Gerne nehmen wir auch Spenden entgegen. Bitte verwenden Sie bei Ihrer Spende das Stichwort Projekt 2017 -2018.
Wir sind als gemeinnützig, und mildtätig anerkannt.Bescheid §60a

 

Die Bilder, Erinnerungen schickt ihr bitte an folgende Adresse
Netzwerk BetroffenenForum e.V.
z.H. Detlev Zander
Preysingstraße 8
94447 Plattling
mspreng@aufarbeitung-korntal.de

Telefon: 0 99 31 / 90 79 650 
0172 / 47 14 240
Projektleitung: Michael Spreng,Detlev Zander,
Angelika Bandle
( Detlev Zander 04.12.2016 ) 

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Stuttgarter-Zeitung.de

Neue Vorwürfe bei Brüdergemeinde Korntal

Heimkinder: Ruhigstellung mit Pillen

Von Franziska Kleiner 03. Dezember 2016 – 10:00 Uhr

Die pietistische Brüdergemeinde Korntal muss sich neuen Vorwürfen stellen. Bislang ging es um Missbrauch und Gewalt gegen Heimkinder in den 50er und 60er Jahren. Nun geht es um Medikamentenmissbrauch.

Ehemalige Heimkinder berichten, sie seien mit Pillen ruhig gestellt worden.Foto: dpa

Korntal-Münchingen – Bisher ist vor allem von sexuellem Missbrauch, psychischer und physischer Gewalt in den 1950 bis 1970er Jahren in den Kinderheimen der evangelischen Brüdergemeinde die Rede gewesen. Nun wird ein neuer Aspekt im Missbrauchsskandal virulent. Demnach sollen den Kindern medizinisch unnötig Medikamente verabreicht worden sein, allein um sie ruhig zu stellen…

(Detlev Zander 04.12.2016)

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animiertes-herz-bild-0537Wir suchen Menschen,  die unsere Arbeit unterstützen.animiertes-herz-bild-0537

Von der professionellen Arbeit mit Betroffenen und von Präventionsprojekten profitiert unsere gesamte Gesellschaft. Dennoch ist diese Arbeit nicht allein durch öffentliche Mittel finanzierbar.

Um unser qualifiziertes Angebot aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen suchen wir engagierte Menschen und Unternehmen, Netzwerk BetroffenenForum e.V. ideell und finanziell unterstützen.

Netzwerk BetroffenForum e.V. ist vom Finanzamt Deggendorf als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Bescheid §60a

Gesellschaftliche Parteilichkeit ist für die Betroffenen dringend notwendig, damit sie Raum bekommen, das Geschehene zu benennen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ergreifen Sie Partei! Helfen Sie mit! 

animiertes-herz-bild-0537Spendenkonto: IBAN:
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Netzwerk BetroffenenForum e.V. informiert
Ludwigsburger Kreiszeitung 02.12.2016

Zander: Notfalls Aufklärung ohne Brüdergemeinde
Das Netzwerk Betroffenenforum droht der Brüdergemeinde Korntal mit dem Abbruch der Bemühungen um eine einvernehmliche Aufklärung des Missbrauchsskandals in den Korntaler Kinderheimen. Die Gruppe um Detlev Zander reagiert damit auf die jüngsten Vorhaltungen der pietistischen Gemeinschaft, sie gefährde die von der Brüdergemeinde vorgeschlagene Mediation. Diese soll eine neue Gesprächsgrundlage zwischen Vertretern der Brüdergemeinde und den beiden Betroffenenverbänden – also Zanders Netzwerk und der AG Heimopfer – schaffen. Die Brüdergemeinde hatte Zander am Dienstag eine Störung dieses Versuchs vorgeworfen – unter anderem, weil das Betroffenenforum neue Vorwürfe publik gemacht hatte, im Flattichhaus seien Mädchen mit Psychopharmaka sediert worden (wir berichteten).

Domspatzenfall als Muster
Zander antwortet darauf mit der Feststellung, seine Gruppe lasse sich „von niemandem vorschreiben“, was sie zur Veröffentlichung freigebe. Die Mediation sei aus Sicht des Betroffenenforums nicht zwingend nötig – man könne sich „selbst ausreichend vertreten“. Beim nächsten Treffen mit den anderen Parteien am 12. Dezember will Zander erneut auf eine Aufarbeitung analog der bei den Regensburger Domspatzen dringen. Dazu gebe es mittlerweile ein für Korntal tragfähiges Konzept, das von Fachleuten mit „höchster politischer und sozialwissenschaftlicher Kompetenz“ geprüft worden sei. Wenn die Brüdergemeinde dazu ihre Zustimmung verweigere, werde die Gruppe „den weiteren Weg der Aufklärung mit anderen gehen und die Finanzierung über Sponsoren und staatliche Fördermittel abdecken“, so Zander in einer Mitteilung von gestern. Entschädigungsforderungen gegenüber der Brüdergemeinde seien davon unberührt, betonte er auf Nachfrage. (pro)

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DPA |     20:45 Uhr
Korntal: Kirche und Betroffene in „kritischer Phase“ | Südwest Presse Online

Korntal: Kirche und Betroffene in „kritischer Phase“

Die Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe gegen die Brüdergemeinde Korntal (Kreis Ludwigsburg) ist nach deren Darstellung „in einer sehr kritischen Phase“. Der Vorsteher des Werks der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, Klaus Andersen, kritisierte, der Verein aus Betroffenen habe einen für Dienstag (6. Dezember) angesetzten Termin abgesagt – „ohne nähere Begründung“. Das Netzwerk BetroffenenForum e.V. wies dies am Donnerstag zurück. Der Termin sei nie zugesagt worden. Der Verein beklagte, er werde nicht in Entscheidungsprozesse einbezogen.

Die Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe gegen die Brüdergemeinde Korntal (Kreis Ludwigsburg) ist nach deren Darstellung „in einer sehr kritischen Phase“. Der Vorsteher des Werks der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, Klaus Andersen, kritisierte, der Verein aus Betroffenen habe einen für Dienstag (6. Dezember) angesetzten Termin abgesagt – „ohne nähere Begründung“. Das Netzwerk BetroffenenForum e.V. wies dies am Donnerstag zurück. Der Termin sei nie zugesagt worden. Der Verein beklagte, er werde nicht in Entscheidungsprozesse einbezogen.

„Wir werden weiterhin alle Missstände (…) in der Gemeinschaft der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal sowie die dazugehörigen Strukturen, die diese unbeschreiblichen Taten erst ermöglicht haben, anprangern“, teilte der Verein mit. Dagegen warnte Vorsteher Andersen vor „Aggressionen und Vorverurteilungen“. Die Brüdergemeinde wolle alle Vorfälle auf den Tisch bringen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. Die Aufarbeitung hatte 2015 begonnen.

Mehr als 200 ehemalige Heimkinder werfen der Brüdergemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren in den zwei Kinderheimen der Gemeinde sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein. Für das Netzwerk der Betroffenen hatte dessen Sprecher Detlev Zander schon 2015 gesagt, dass der Weg lang werde. Er hatte damals angekündigt, an seiner Klage gegen die Brüdergemeinde auf Schmerzensgeld von 1,1 Millionen Euro festzuhalten.

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1.12.2016

Pressemitteilung  des Netzwerks BetroffenenForum e.V.

Das Netzwerk BetroffenenForum e.V. distanziert sich von Äußerungen der Brüdergemeinde Korntal

Es ist vieles nicht zu treffend oder schlecht recherchiert, was der Sprecher der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal Manuel Liesenfeld in seiner Pressemitteilung vom 29.11.2016 schreibt.

  1. Das Netzwerk BetroffenenForum E.v. erhebt keine neuerlichen Vorwürfe gegen die Evangelische Brüdergemeinde Korntal um den Vorsteher Andersen, wegen Medikamentenmissbrauch an Mädchen in der Einrichtung Flattichhaus der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, wir nennen vielmehr durch Zeugen, Schriftstücke und Akten belegbare Fakten, dass dies vielfach geschehen ist.
  2. Wir möchten keine weiteren Bekundungen der „ehrlichen“ und „wahrhaftigen“ Anteilnahme durch den Vorsteher Andersen, für die vielfachen schändlichen Verfehlungen und Misshandlungen in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, an den vom Staat in Obhut gegebenen Kindern. Wir fordern zum x-ten Mal endlich alle Vorkommnisse von unabhängigen Personen aufklären zu lassen.
  3. Das Netzwerk BetroffenenForum E.v. wird sich weder von der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal noch von irgendjemand anderem vorschreiben lassen, welche Fakten es veröffentlicht. Wir werden weiterhin alle Missstände in den Institutionen und in der Gemeinschaft der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal sowie die dazugehörigen Strukturen, die diese unbeschreiblichen Taten erst ermöglich haben, anprangern und allen Betroffenen bei der Durchsetzung ihrer Forderungen uneingeschränkt beistehen.
  4. Wir haben uns nie Gesprächen mit den Verantwortlichen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal verweigert. Vielmehr ist zutreffend, dass wir seit 2 Jahren versuchen eine Arbeitsebene zu schaffen, um eine umfassende Aufklärung der Causa Evangelische Brüdergemeinde Korntal voranzutreiben. Wir haben uns immer ernsthaft mit allen Beteiligten auseinandergesetzt und versucht, eine gemeinsame Arbeitsebene zu finden. Leider wurden alle unsere Bemühungen abgeschmettert oder erst gar nicht in einen Entscheidungsprozess mit einbezogen. Wie bei allen anderen Aufklärungsprozessen versucht die Täterorganisation auch hier zu verzögern, zu mauern, auszusitzen und möglichst wenig an die Öffentlichkeit preiszugeben. Dass jedoch immer wieder auch urchristliche Werte wie Nächstenliebe und ehrliche Anteilnahme von den Vertretern der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal benutzt werden um uns zu diskreditieren ist gelinde gesagt schamlos.
  5. Es ist weiterhin nicht zutreffend, dass wir Termine grundlos absagen. Der Termin 6.12.16 ist von uns nie zugesagt und akzeptiert worden. Dieser Termin wurde von den vielbeschäftigten Mediatoren vorgegeben, weil sie ansonsten in 2016 keinen anderen Termin mehr freihaben!!!

Falsch ist auch, dass wir einer Mediation durch Frau Prof. Dr. Rohr und Herrn Bauz zugestimmt haben. Wir haben lediglich einen ersten Termin zur Wiederaufnahme der Gespräche mit den Vertretern der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal um den Vorsteher Andersen herum zugestimmt, nachdem diese, Gesprächsangebote unsererseits über mehrere Monate abgelehnt hatten, weil man sich nach dem kläglichen Scheitern der Wolf´schen sozialwissenschaftlichen Aufarbeitung, in einer monatelangen Neuorientierungsphase befand.

Ein weiterer Gesprächstermin wurde von uns ebenfalls zugesagt, leider konnte man sich bisher weder auf den Zeitpunkt noch einen von uns akzeptierten Ort einigen.

Zudem wurde uns, trotz aller Versprechungen, immer noch kein Angebot zur Finanzierung unserer Arbeit und unserer Ausgaben gemacht. Wir finanzieren auch durch Betroffene  seit mehr als einem Jahr alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Aufklärung der Vorkommnisse in den Institutionen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal stehen, aus eigener Tasche, obwohl der Vorsteher Andersen immer wieder zugesagt und versprochen hat, dass alle angefallenen Kosten von der Brüdergemeinde bezahlt werden.

  1. Unsere Teilnahme an einer Mediation war nicht der Notwendigkeit geschuldet sondern sollte ein weiteres Mal unsere Dialogfähigkeit und Bereitschaft der Zusammenarbeit aufzeigen. Wir sind jedoch der Meinung uns selbst ausreichend vertreten zu können und benötigen dazu keine weiteren Dritten. Wir sind uns sogar alle darüber einig, dass weitere Mediatoren den Prozess der Aufklärung behindern und unsere Konzeption der Aufklärung, die in den fast 2 Jahren des mühevollen Ringens mit den Vertretern der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, entstanden ist, behindern.

Wir haben dieses Konzept von höchster politischer und sozialwissenschaftlicher Kompetenz prüfen lassen und werden dieses Konzept und dessen Finanzierung der Brüdergemeinde zeitnah vorlegen und sie zu einer Zusammenarbeit und einer ehrlichen und umfassenden

Aufklärung auffordern. Sollte sich die Evangelische Brüdergemeinde Korntal dennoch verweigern, und versuchen nur ihre eigenen Interessen durchzusetzen, den weiteren Weg der Aufklärung mit andern gehen und die Finanzierung über Sponsoren und staatliche Fördermittel abdecken.

http://www.brüdergemeinde.korntal.de

Ansprechpartner
Detlev Zander
Pressesprecher
dzander@aufarbeitung-korntal.de
Fon. 0 99 31/90 79 650
0172/ 47 14 240

Plattling, 01.12.2016 (dz)

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bruederg

Der Mediationsprozess ist in einer sehr kritischen Phase“

Stellungnahme zu den neuen Vorwürfen von ehemaligen Heimkindern

 K o r n t a l / 29. November 2016 – In der Ausgabe der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 28. November 2016 wird berichtet, Mädchen seien in den 1960er und 70er Jahren im Kinderheim Flattichhaus Korntal regelmäßig mit Psychopharmaka sediert worden. Die Vorwürfe wurden erstmals beim Treffen am 26. November der Gruppe „Netzwerk Betroffenenforum“ um Detlef Zander geäußert.

 Der Vorsteher des Werks der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, Klaus Andersen, erklärt dazu:

 „Wir nehmen diese Vorwürfe genauso ernst wie alle Aussagen ehemaliger Heimkinder, die in Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal im fraglichen Zeitraum untergebracht waren. Wir wollen, dass alle Vorfälle auf den Tisch kommen und aufgearbeitet werden.

Gleichwohl sind wir sehr verwundert über diese Berichterstattung. Wir hatten uns mit Herrn Zander im September darauf verständigt, gemeinsame Wege über eine Mediation zu suchen, um verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen und um die gemeinsame Aufarbeitung neu zu starten. Dieser Verständigungsprozess mit Herrn Zander und dem Netzwerk Betroffenenforum läuft aktuell. Die von uns beauftragten Mediatoren Professorin Dr. Elisabeth Rohr und Gerd Bauz gehen im wahrsten Sinne weite Wege, um Treffen zu ermöglichen und von der Gruppe den nötigen Auftrag zur Mediation zu erhalten, den diese seit Sommer jedoch verweigert. Einen Auftrag zur Mediation haben die beiden Mediatoren bereits von der Gruppe „Heimopfer Korntal“, den Vertretern ehemaliger Mitarbeiter der Kinderheime sowie von der Brüdergemeinde erhalten. Alle warten jetzt auf das Netzwerk Betroffenenforum um dessen Sprecher Detlev Zander. Jetzt wurde das für den 6. Dezember in Nürnberg geplante Treffen mit den Mediatoren von Vertretern des Netzwerks Betroffenenforum ohne nähere Begründung abgesagt. Hier sollte eigentlich der Auftrag zur Mediation eingeholt werden, bevor der Prozess am runden Tisch startet.

Wir rufen das Netzwerk Betroffenenforum dringend dazu auf, den mit den Mediatoren vereinbarten, geordneten Verständigungsprozess nicht weiter zu verzögern und die angebotenen Gesprächstermine wahrzunehmen. Einseitige Presseveröffentlichungen helfen nicht. Wie erste Reaktionen in sozialen Netzwerken zeigen, schürt diese Vorgehensweise vor allem Aggressionen und Vorverurteilungen, die einen Verständigungsprozess immer schwerer machen. Der Mediationsprozess ist aktuell in einer sehr kritischen Phase.“

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JEDER BETROFFENE HAT DAS RECHT MIT  RESPEKT UND WETSCHÄTZUNG  BEHANDELT  ZU WERDEN!

Wer Missbrauchzwei-haende überlebt hat, gehört zu den mutigsten und stärksten Menschen in unserer Gesellschaft, ausgestattet mit Sensibilität, Mitgefühl und einem hohen Maße an Kreativität.

Diese Menschen sind über sich selbst hinausgewachsen und haben Unvorstellbares geleistet – nur viele von Ihnen wissen das gar nicht!
Plattling/Korntal, den 29.11.2016
Detlev Zander

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29.11.2016   STATEMENT

 

Was kommt denn noch alles ans Licht, im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal ?  www.brüdergemeinde-korntal.de

Wir sind sprachlos, und fassungslos. Dennoch sind wir froh, dass endlich auch das Kleine Kinderheim ( Flattichhaus)  mehr in die Öffentlichkeit gerät.

Wir werden alles unternehmen, dass sich  die Diakonissen in Aidlingen, sowie die Grossheppacher Schwesternschaft ihrer Verantwortung stellen werden!

http://www.grossheppacher-schwesternschaft.de

https://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de/
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Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage

www.heimopfer-korntal.de wir helfen allen Betroffenen weiter, die in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal untergebracht waren!

 Plattling/Korntal ,den 29.11.2016
 Detlev Zander

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MISSBRAUCHSSKANDAL
Ludwigsburg | 28. November 2016

„Täglich ein Becherle mit Smarties“

Neue, schwere Vorwürfe gegen die Heimerziehung in Korntal: Im Flattichhaus, dem kleineren der beiden Heime der Evangelischen Brüdergemeinde, sollen Mädchen jahrelang mit Psychopharmaka sediert worden sein. Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, geriete neben der pietistischen Gemeinschaft auch das Kreis-Jugendamt in Erklärungsnot.

Im Flattichhaus sollen Mädchen jahrelang mit Psychopharmaka sediert worden sein, berichten ehemalige Heimkinder. Foto: Benjamin Stollenberg

Im Flattichhaus sollen Mädchen jahrelang mit Psychopharmaka sediert worden sein, berichten ehemalige Heimkinder. Foto: Benjamin Stollenberg

Wir alle haben zum Essen jeden Tag unser Becherele mit Smarties bekommen“, erinnert sich Frau A. Der Grund: Die Kinder ihrer Gruppe sollten ruhig gestellt werden. Diese Praxis soll in den 1960er und 1970er Jahren im Flattichhaus gang und gäbe gewesen sein – auch wenn die Psychopharmaka nicht in allen Gruppen am Esstisch verabreicht, sondern Mädchen dazu Tag für Tag der Reihe nach einbestellt worden sein sollen. Frau A. war später für einige Zeit drogenabhängig, was sie auf die Medikation in Korntal zurückführt. Nichts sei einer Sucht förderlicher als Arzneimittelmissbrauch in der Kindheit.

Mehrere Frauen berichteten am Samstag bei einem Treffen des Netzwerks Betroffenenforum über ihre „Erziehung“ mithilfe von Psychopharmaka. Verordnet hätten die Medikamente zwei Ärztinnen – darunter eine Psychiaterin –, die vom Jugendamt nicht nur in Korntal, sondern auch andernorts mit der Behandlung von Heimkindern beauftragt gewesen seien. Ob die beiden Ärztinnen den Mädchen die fraglichen Medikamente auf Wunsch der Heimleitung oder aus eigenen Stücken verschrieben haben, ist offen. Aus dem größeren der beiden Korntaler Kinderheime, dem Hofmannhaus, sind aber keine vergleichbaren Fälle bekannt. Hier waren andere Ärzte tätig als die von den Betroffenen beschuldigten Medizinerinnen. Im Flattichhaus stechen fünf Fälle heraus:

Frau B. berichtet, sie habe im Flattichhaus über längere Zeit Bellergal erhalten. Dabei handelt es sich um ein Barbiturat, das in Deutschland 2007 vom Markt genommen wurde. Verabreicht wurde die Arznei Frau B. wegen morgendlicher Schwindelgefühle – ein Symptom, das bei Kindern und Jugendlichen in Wachstumsphasen nicht unüblich ist. Die offenbar gewünschte Sedierung trat im Fall von Frau B. übrigens nicht ein: Sie habe sich „high“ gefühlt – und sei „wie ein Engelchen durch die Luft geschwebt“. Tatsächlich gehörte Bellergal zu den Schlafmitteln, die bei Kindern und Senioren nicht nur beruhigend, sondern auch stimulierend wirken können. Schon 1978 geriet ein evangelisches Kinderheim in Hannover wegen der Verabreichung von Bellergal an Heimkinder in die Schlagzeilen.

Frau A. und Frau C. berichten über die Langzeitbehandlung mit Truxal, Atosil und Haldol. Alle drei Medikamente sind sogenannte Neuroleptika, die zur Sedierung und teils auch zur Behandlung schwerer psychotischer Störungen verabreicht werden. Atosil und Truxal gelten als „niederpotent“ (schwach wirkend) und werden vor allem zur Beruhigung gegeben, dagegen wurde das hochpotente Haldol schon kurz nach seiner Markteinführung in den frühen 1960er Jahren als Mittel der Wahl bei Schizophrenie und Halluzinationen angesehen.

Frau D. erhielt jahrelang Ergenyl. Auch dabei handelt es sich um ein Neuroleptikum, das zur Behandlung von Epilepsie sowie in den manischen Phasen im Falle der bipolaren (manisch-depressiven) Störung verordnet wird. In diesen Jahren habe die behandelnde Ärztin ihre Hirnströme regelmäßig durch Elektroenzephalogramme (EEG) überwacht. Irgendwelche Anfälle hat Frau D., die das Medikament von sich aus absetzte, als sie aus Korntal wegzog, zeitlebens nicht gehabt. Als sie ihrem Frauenarzt anlässlich ihrer ersten Schwangerschaft von ihrer jahrelangen Ergenyl-Einnahme berichtete, war dieser entsetzt – das Medikament kann während der Schwangerschaft zu Missbildungen des Fötus‘ führen. Ein von dem Mediziner sofort verordnetes, neues EEG ergab laut Frau D. keinerlei Hinweise darauf, dass sie je an Epilepsie gelitten hätte.

Frau E. erhielt jahrelang ein Herzmittel, das sie noch beschreiben, an dessen Namen sie sich jedoch nicht mehr erinnern kann. Herzkrank ist Frau E. bis heute niemals gewesen. „Warum verschreiben Ärzte Kindern ein Herzmittel, die gar keine Probleme mit dem Herz haben“, fragt sie. Es ließe sich ebenso fragen, weshalb eine Ärztin bei einem Mädchen, das keine Epileptikerin ist, regelmäßig die Wirkung eines Epilepsie-Mittels per EEG überprüft.

Antworten auf diese und andere Fragen werden die Betroffenen möglicherweise nie erhalten – selbst der Nachweis einer bewussten Fehlmedikation mit dem Ziel ihrer Sedierung dürfte ihnen schwer fallen. Denn es existieren zumindest im Fall der genannten fünf Betroffenen keine Patientenakten mehr. Wohl aber tauchen zumindest in der Vormundschaftsakte von Frau C. regelmäßig nennenswerte Arzt- und Arzneikosten auf. Bezahlen musste die das Jugendamt des Landkreises, dessen Vertrauen die beiden beschuldigten Ärztinnen genossen haben sollen.

STEFFEN PROSS

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Am  26. 11.2016 hatte  der  Verein  Netzwerk  BetroffenenForum  e.V.
seine  Mitglieder , sowie  Pressevertreter  zu einem  Informationstreffen  nach  Filderstadt – Bonlanden  geladen.

Zuerst  wurde  der  vom  Vorstand  neue  berufenen  Betoffenrat  vorgestellt. Der  von  den  Anwesenden  angenommen  und  bestätigt  wurde.

Ziele,  und  Strategien  im  Aufklärungprozess  wurden  diskutiert .  verabschiedet und  beschlossen!  Wichtig  dabei  ist  uns  dass  wir  ein  eigenständiger Verein  sind, und  unser  Konzeption so  wie  die  Architektur  im  Sinne  unsere  Mitglieder  verfolgen  und  auch  durchsetzen  werden.  So  der  Pressesprecher  Detlev Zander.

Es  folgte  ein  ausführlicher  Bericht  aus  Berlin.

Ein  wichtiges  Projekt  wird  2017  geplant , durchgeführt  und  der  Öffentlichkeit  vorgestellt!

Der  Verein  wird  ab sofort  Mitgliedsbeiträge  erheben  müssen.
Dies  wurde  beraten  und von  allen  angekommen.
Anmeldung hier: Anmeldung Verein

Wir  bedanken  uns  bei  den  Sponsoren, die  es  uns  ermöglichen  dass  eine  solche  Veranstaltung  möglich  ist.
Danke  auch  an  die  Pressevertreter, die  uns  immer  wieder  mit  Respekt,  Wertschätzung  und  Sensibilität  begegnen!

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Reaktion auf Islamkritik in Korntal-Münchingen Brüdergemeinde entschuldigt sich für Vortrag

Von

Die fundamentale Islamkritik eines syrischen Arztes hat bei einem Vortrag in Korntal-Münchingen großen Unmut ausgelöst.„Wir stehen für Integration und nicht für Ausgrenzung“, distanziert sich die Brüdergemeinde nun vom Referenten.

Muslime als potenzielle Mörder? So soll sich der syrische Arzt und christliche Prediger Jany Haddad in Korntal geäußert haben. Die Brüdergemeinde als Veranstalter entschuldigt sich dafür. Foto: picture-alliance

Muslime als potenzielle Mörder? So soll sich der syrische Arzt und christliche Prediger Jany Haddad in Korntal geäußert haben. Die Brüdergemeinde als Veranstalter entschuldigt sich dafür.Foto: picture-alliance

Korntal-Münchingen – Die Evangelische Brüdergemeinde in Korntal entschuldigt sich für den Inhalt eines Vortrags, den der Arzt Jany Haddad aus Syrien Mitte des Monats im Gemeindezentrum in Korntal gehalten hat. „Wir stehen für aktive Integration und nicht für Ausgrenzung muslimischer Mitbürger“, sagt Manuel Liesenfeld, der Sprecher der Brüdergemeinde.

Teile des Vortrags am 15. November hatten großen Unmut ausgelöst. So hatte Haddad in seiner Rede fundamentale Islamkritik geübt, er soll jeden Muslim als potenziellen Mörder bezeichnet haben. Besucher berichteten von einem Flüchtling unter den Zuhörern, der bei diesen Worten in Tränen ausgebrochen sei.

Die Brüdergemeinde habe Jany Haddad gebeten, „Als Christ und Arzt in Aleppo“, so der Titel des Vortrags, einen Augenzeugenbericht abzugeben. „Wir erwarteten Informationen aus erster Hand über das Leben im Brennpunkt des syrischen Bürgerkriegs“, sagt der Sprecher der Brüdergemeinde. Stattdessen habe der Referent „in Teilen seines Vortrags aber politische und religiöse Statements gebracht, die in ihrer Undifferenziertheit nicht die Meinung der Evangelischen Brüdergemeinde widerspiegeln“, sagt Liesenfeld.

Brüdergemeinde steht zu Mitverantwortung

Der Sprecher der pietistischen Vereinigung: „Wir entschuldigen uns bei allen, die sich täglich im Namen und im Auftrag unseres Werks für ein friedliches Zusammenleben und die Integration einsetzen.“ Die Brüdergemeinde trage als Veranstalter „eine Mitverantwortung für die Wirkung, die der syrische Arzt mit seinen Worten ausgelöst hat. Es tut uns leid, wenn sich Zuhörer dadurch in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen.“

Zahlreiche Christen stünden seit Jahren im interkulturellen und interreligiösen Dienst, „insbesondere an Mitbürgern aus muslimischen Ländern“. In der Brüdergemeinde widmeten sich jeden Tag viele Mitarbeiter unter anderem in Sprachkursen, Begegnungstreffen, Alltagshilfen, in Schulen, Jugendhilfe und Kindergärten engagiert der Begleitung und Unterstützung von Menschen muslimischer Herkunft, so Liesenfeld. Unter ihnen seien viele Flüchtlinge aus Syrien. „Die Wirkung des Vortrags indes wirft ein falsches Licht auf diese wertvollen Integrationsbemühungen.“

Die Gemeinde sei „zutiefst besorgt und erschreckt“ über die Grausamkeiten im syrischen Bürgerkrieg. Man nehme Anteil am Leid der verfolgten Christen, und „wir wenden uns gegen den extremen Islam, der Leid und Tod nicht nur über Christen, sondern auch über Muslime bringt“.

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UNABHÄNGIGER BEAUFTRAGTER FÜR FRAGEN DES SEXUELLEN KINDESMISSBRAUCHS

Wir wissen mehr denn je über sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen. Der Arbeit von Expertinnen und Experten seit Jahrzehnten und bis heute verdanken wir umfangreiche und vertiefte Kenntnisse über sexuellen Kindesmissbrauch. Nicht nur über das Ausmaß und die Folgen für betroffene Kinder und Jugendliche, sondern auch darüber, welche Situationen und Bedingungen von Tätern und Täterinnen gezielt ausgenutzt werden. Wir wissen viel über ihr strategisches Vorgehen, wenn sie in Institutionen, die Kinder beherbergen, unterrichten oder betreuen, ihre Opfer suchen. Es ist an der Zeit, dass wir dieses Wissen konsequent für Prävention nutzen und Gegenstrategien entwickeln, um Missbrauch keinen Raum zu geben. Guter Wille allein reicht nicht aus, um Missbrauch zu verhindern. Aber wir können diese Taten verhindern oder früh beenden, wenn wir einen Plan haben: Mit einem Konzept zum Schutz vor sexueller Gewalt können wir Schulen, Kitas, Heime, Kirchengemeinden oder Sportvereine und andere Einrichtungen und Organisationen zu sicheren Orten machen. Orte, die nicht zu Tatorten werden und Mädchen und Jungen Hilfe gewähren, wenn sie dort oder anderswo Missbrauch erleiden. Es gibt keine absolute Sicherheit, sexuellen Missbrauch zu verhindern. Aber zu wissen, was zu tun ist und es nicht zu tun, wäre unverantwortlich und eine Fortsetzung der unerträglichen Kultur des Wegsehens.

Lassen Sie uns Wissen nutzen und Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen. Informieren Sie sich hier über Schutzkonzepte in den unterschiedlichen Handlungsfeldern und helfen Sie mit, Kinder und Jugendliche vor Missbrauch zu schützen.

Johannes-Wilhelm Rörig
Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

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Pressemitteilung des Netzwerk Betroffenen Forum e.V.
Von Betroffenen für Betroffene – Kongress „MitSprache“  tagte vom 18.11.2016 – 19.11.21016 mit internationaler Beteiligung in Berlin. Der Pressesprecher des Netzwerks BetroffenenForum e.v. stellt Aufarbeitungskonzept vor.
Plattling, 21.11.2016

Der Betroffenenrat um  den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Röhring hatte zum Kongress MitSprache in  Berlin eingeladen. Anlässlich des 2.Europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, wurde von sexualisierter Gewalt Betroffenen und Unterstützer/innen, unter dem Arbeitstitel „MitSprache“ eine Bühne geboten, sich gegenseitig zu ermutigen, politisch zu vernetzen und gemeinsam Aufsehen zu erregen.
Betroffene im Missbrauchs,- und Misshandlungsskandal der E.v. Brüdergemeinde Korntal (Stuttgart) nahmen teil an diversen Podiumsdiskussionen und Workshops, in denen vielfältige Themen fachlich diskutiert und weiterentwickelt wurden. Diesen Rahmen nutzte der Sprecher des Netzwerk  BetroffenenForums e.V. Zander um das mühevoll mit Leidensgenossen/innen und dem Verein Netzwerk  BetroffenenForum e.V. erarbeitete Aufarbeitungskonzept zur Aufklärung der Missbrauchsfälle in der E.v. Brüdergemeinde Korntal, vorzustellen und erhält dafür große Zustimmung. Das fachkundige Publikum und höchste politische Kreise um den unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Röhring beschreiben das Konzept als richtungsweisend und zielführend und loben dieses Konzept und die sich daraus entwickelnden weiteren Schritte der Aufklärung genauso, wie die ungebremste Tatkraft und den ungebrochenen Willen zur Aufklärung der Handelnden des  Netzwerk BeroffenenForums e.V. um den Frontmann Zander.
Detlev Zander Vereinssprecher:„ Der Schutz von Kindern und Jugendlicher ist elementar. Zugleich müssen die Belange all derer, die in der Vergangenheit von Staat und Gesellschaft nicht geschützt wurden, endlich Beachtung finden. Es braucht funktionierende begleitende Hilfesysteme, denn Betroffene sexualisierter Gewalt haben nicht nur eine Vergangenheit, sondern auch eine Zukunft.“
In zahlreichen Gesprächen und Erfahrungsaustausch mit  bundesweiten  agierende und anerkannten Fachleuten konnte auf diesem Kongress, auf den Missbrauchs,-und Misshandlungsskandal in der E.v. Brüdergemeinde Korntal (bei Stuttgart) aufmerksam gemacht werden und gleichzeitig ein feedback zum Aufklärungskonzept des BetroffenenForums eingeholt werden. Gespräche mit überregionalen Vertretern sämtlicher Medien waren zu dem für die Erweiterung des Netzwerkes von herausragender Bedeutung und zeigten eindrucksvoll das bundesweite Interesse und die große Anteilnahme am Schicksal der Betroffenen. Die große Wertschätzung, der Respekt und die Anerkennung der Leistung der Handelnden des Netzwerk  BetroffenenForums e.V. um Zander wurde ebenso deutlich wie der Zuspruch den eingeschlagenen Weg trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse weiterzuverfolgen.Für den Verein Netzwerk BetroffenenForum e.V. dem sich zahlreiche Betroffene im Misshandlungs-und Missbrauchsskandal der E.v. Brüdergemeinde Korntal angeschlossen haben, steht längst fest: „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist kein individuelles Schicksal. Kindesmissbrauch ist weltweit ein Bestandteil gesellschaftlicher Strukturen. Kindesmissbrauch betrifft alle sozialen Umfelder, Familie genauso wie, Bildungseinrichtungen, Jugendhilfeeinrichtungen und religiöse Gemeinschaften. Die Dunkelziffer von Missbrauch in all seinen Varianten ist seit Jahren unverändert hoch. Diese Tatsache muss gesellschaftlich und vor allem auch politisch endlich anerkannt werden und zur Grundlage weiteren gemeinsamen Handelns werden.“berlin-bild-detlev-roehrig

 

Bild: Netzwerk BetroffenenForum e.V.

von links Rörig UBSKM, B.Tilmann( Präsidentin des OLG Frankfurt a.M.a.D.)
Aufbereitungskommision UBSKM Detlev Zander Betroffener Pressesprecher
Netzwerk BetroffenenForum e.V.

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Von Franziska Meißner 

Veranstaltung der Brüdergemeinde in Korntal
Die fragwürdigen Thesen des Herrn H.

Er nennt den syrischen Diktator Baschar al-Assad einen „sozialen Mann“ mit Herz für das Volk – die Korntaler Brüdergemeinde hat dem syrischen Prediger Jany Haddad eine Plattform gegeben.

Muslime als potenzielle Mörder? So soll es der syrische Arzt und christliche Prediger Jany Haddad in Korntal geäußert haben. Foto: picture-alliance

Muslime als potenzielle Mörder? So soll es der syrische Arzt und christliche Prediger Jany Haddad in Korntal geäußert haben.Foto: picture-alliance

Korntal-Münchingen – Der syrische Machthaber Baschar al-Assad? Ein Mann mit Herz, findet Jany Haddad, ebenfalls Syrer – und christlicher Prediger, den die evangelische Brüdergemeinde jüngst zu einem Vortrag nach Korntaleingeladen hat. Schon im Frühjahr war Haddad, der in der belagerten Stadt Aleppo auch als Arzt tätig ist, Gast der pietistischen Vereinigung. Haddad bekam damit zum zweiten Mal die Gelegenheit, seine fragwürdigen Ansichten zu äußern.

Wen man sich da ins Haus geladen hatte, hätten die Verantwortlichen der Brüdergemeinde eigentlich leicht durch eine Recherche im Internet feststellen können. Schnell wird dort klar, welche Sympathien Jany Haddad für den syrischen Machthaber Assad hegt. In einem Interview etwa, das über die Online-Plattform YouTube zugänglich ist, nennt er Assad „einen der großen Unterstützer der christlichen Minderheit“, der sich für die Sicherheit von ganz Syrien einsetze. Damit nicht genug: Assad sei ein „sozialer Mann“, dessen Herz für sein Volk schlüge. Die Gräueltaten des Regimes, von denen westliche Medien berichteten, seien eine Lüge – und in jedem Fall übertrieben. Der syrische Präsident tue nichts, was andere Regierende in westlichen Ländern nicht auch täten: „Jeder Präsident hat bis zu einem gewissen Grad das Recht, seine Gegner zu kontrollieren“, so Haddad. Einen unschuldigen Menschen habe Assad noch nie getötet. Der Westen hat sich nach Haddads Ansicht auf Assad eingeschossen, weil dieser „ein Führer“ und „keine Marionette“ sei. Der Westen, speziell die USA, hätten außerdem die Terrormiliz Islamischer Staat gegründet.

Ein Diktator als „Gentleman“

Der Vortrag, den Jany Haddad am Dienstag auf Einladung der Brüdergemeinde gehalten hat, war eigentlich als Augenzeugenbericht aus dem umkämpften Aleppo angekündigt worden. Dann jedoch schien sich Haddad Zeitungsberichten zufolge schnell auf eine fundamentale Islam-Kritik eingeschossen zu haben. So soll Haddad jeden Muslim als potenziellen Mörder bezeichnet haben. Einen friedlichen oder moderaten Islam gebe es nicht, wird er weiter zitiert. Den syrischen Diktator Baschar al-Assad, der laut den Vereinten Nationen Giftgas gegen sein Volk eingesetzt haben soll, soll er als „Gentleman“ bezeichnet haben. Ein muslimischer Flüchtling, so der Bericht, sei den Tränen nahe gewesen.

Auch der Kirchenrat im Ruhestand Albrecht Hauser, der Haddads Worte übersetzt hat, hat sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber dem Islam geäußert. Der Islamexperte und frühere Missionar hat die Vorstellung, der Islamismus sei ein „Missbrauch des wahren friedlichen Islams“, in einem Pfarrerblatt als „Trugschluss“ bezeichnet. Überall dort, wo Muslime das Sagen hätten, würden sie Andersgläubige als „zweitklassige Bürger“ behandeln. Frieden gäbe es nach den Vorstellungen von Muslimen erst, wenn alle Muslime seien.

Der Verantwortliche ist nicht auszumachen

Die Erklärung dafür, warum sie einem Referenten wie Jany Haddad eine Plattform bietet, bleibt die Brüdergemeinde schuldig. Manuel Liesenfeld, der Sprecher der pietistischen Vereinigung, war selbst nicht vor bei dem Vortrag. Wer dafür verantwortlich ist, dass der syrische Prediger zum wiederholten Mal bei einer Veranstaltung der Brüdergemeinde sprechen durfte, kann er nicht sagen. „Wir distanzieren uns aber von allem, was pauschal daherkommt und Menschen verunglimpft.“ Und: „Wenn der Fall so gewesen sein sollte, müsste sich die Brüdergemeinde scharf distanzieren.“

Eine differenzierte Darstellung sei nötig. Liesenfeld verweist auf die vielfältige Flüchtlingsarbeit, der sich die Brüdergemeinde verschrieben hat. „Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass Menschen muslimischen Glaubens verunglimpft worden sind, dann tut es uns sehr leid.“ Man tue viel für die Integration – und sei gegen Ausgrenzung.

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cropped-logo3.jpg13.11.2016

 

Wir informieren Sie
Statement an die AGH-Heimopfer Korntal, sowie an die Opferhilfe Korntal

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchten wir uns für die Bemühungen im Kontext Aufklärung Missbrauchs,-und Misshandlungsprozess in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal bei Wolfgang Schultz, von der AGG Heimopfer, im Verbund mit Akteure der Opferhilfe Korntal bedanken!

Zwischen Wolfgang Schulz AGG Heimopfer Korntal, und Detlev Zander vom Netzwerk Betroffenen Forum e.V. gab es in der Vergangenheit durchaus sehr konstruktive Gespräche, und bei manchen Themen sind Übereinstimmungen Gott sei Dank erkennbar! Dies zeigt, dass Wolfgang Schulz in der Sache selbst als Betroffener / Opfer im Missbrauchs, -und Misshandlungsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal spricht!

Deshalb sind wir über die erneute Berichterstattung auf der Homepage der AGH sehr verwundert. Der Duktus dieser Berichterstattung lässt klar erkennen, und auch faktisch feststellen, dies ist niemals die Sprache der Opfer, die sich der AGH angeschlossen haben!

Der Verein Netzwerk Betroffenen Forum e.V. und die Opfer der AGG Korntal verfolgen die gleichen Ziele, jeder hat sicherlich eine andere Herangehensweise, die respektiert werden muss. Wir sprechen hier bewusst von den Betroffenen / und Opfer.

Mit großer Sorge beobachten wir die Einträge auf der Homepage  der AGHK. Selbst als  Außenstehender ist hier beängstigend  zu erkennen, dass es dem Verfasser dieser Texte ( Ulrich Scheuffele ) hier in erster Linie nicht um das Thema geht!    Mit Bestürzung, und Verwunderung nehmen wir  zur Kenntnis, dass Ulrich Scheuffele  für den Inhalt der  Homepage Opferhilfe Korntal, und der Homepage AGHK zuständig ist! Inhalte beider Homepages ähneln sich in der Tat sehr! Hier kann Vermutet werden, dass es den sog. Unterstützern der Opfer thematisch um etwas ganz anderes geht, diese Art von Berichterstattung von Herrn Scheuffele lehnt der Verein Netzwerk Betroffenen Forum e.V. ab. Wir sind letztendlich der Meinung, solche Veröffentlichungen sind störend, verletzend, und letztendlich kommen die Opfer der AGHK ihrem Ziel niemals nahe. Diese Aktionen dienen nur einer Organisation, nämlich der Täterorganisation Evangelische Brüdergemeinde Korntal. Darüber sollten sich die Opfer der AGHK ernsthaft Gedanken machen.

Wir lesen immer wieder von einer Zandergruppe, uns ist keine Zandergruppe bekannt, die sich im Aufklärungsprozess mit einbringt. Hier ist der Verfasser der Berichterstattung nach unserer Auffassung schlecht informiert.  Sollte es tatsächlich eine Zandergruppe geben bitten wir uns diese neue Gruppe vorzustellen, damit wir sie im Aufklärungsprozess unbedingt mit einbinden können!

Zurück zu den Fakten, mehrmals haben wir immer wieder öffentlich kommuniziert dass wir eine sehr gute, und erfolgreiche Rechtsgrundlage mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins Netzwerk Betroffenen Forum e.V. geschaffen haben!  Der Verantwortliche der Homepage AGHK Scheuffele lässt immer wieder auf dieser Seite ganz bewusst den Namen Zandergruppe veröffentlichen!  Dahinter vermuten wir eine ganz bestimmte Strategie. Diese kann er wenn es den Zielen der AGHK dient gerne weiter verfolgt werden. Wir können nur davon nur abraten!

Die Verantwortlichen der Homepage AGHK lassen immer wieder Texte aus dem Kontext heraus veröffentlichen .Sie schaden damit den Opfern der AGHK die Sie ja letztendlich vertreten wollen! Geht es Ihnen wirklich um Aufklärung im Missbrauchsskandal,-und Misshandlungsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal?  Wir wünschen dies allen Opfern der AGHK , wir gaben jedoch unsere berechtigten Zweifel.  Es wird immer wieder veröffentlicht,  dass ein ehemaliger  ZDL sher viel von unserem gemeinsamen Leid miterlebt hat! Und das Ihnen die Kinder so leidgetan haben, und die Kinder immer wieder zu Ihnen gekommen sind. Dies wird auch von vielen Betroffenen von uns bestätigt.  Es wird immer wieder öffentlich kommuniziert dass dieser Mitarbeiter ( ZDL )  Sie und andere Mitarbeiter ( ZDL) und andere sich schriftlich an das Bundesamt gewendet haben sollen. Es wäre doch für alle beruhigend, wenn  uns dieser Schriftsatz zur Verfügung gestellt werden kann., dies gilt auch die Namen zu wissen die sich damals an dieser für uns bewundernswerten Aktion beteiligt haben! Mit einem Mitarbeiter jener Zeit besteht reger Kontakt! In diesem Zusammenhang weisen wir auf den Schriftverkehr zwischen dem ehemaligen Mitarbeiter (ZDL )  und dem ZDF hin.  Wir gehen davon aus, dass der AGHK und allen Opfern  dieser Schriftverkehr vorliegt!

Wir haben heute viele Fragen an diesen ehemaligen Mitarbeiter  ( ZDL ) , warum hat er in der damaligen Zeit nach Beendigung seiner Zeit in Korntal , nichts für uns unternommen? Warum hat er gegen den Heimleiter  Werner Bizer keine Anzeige erstattet, warum hat das Jugendamt, die Heimaufsicht nicht informiert, oder andere Stellen? Heute sind wir der festen Überzeugung  hätte dieser Mitarbeiter ernsthaft etwas unternommen, wäre den damaligen Heimkinder in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal sehr viel Leid erspart geblieben! Diesen Vorwurf, muss sich der damalige Mitarbeiter ( ZDL ) von allen Betroffenen/ Opfer gefallen lassen!

Deshalb müssen wir ernsthaft  die Frage stellen, ob dieser ehemaliger Mitarbeiter (ZDL) überhaupt in richtigen Gruppe ist! Nach unserem Selbstverständnis  muss er in die Mitarbeitergruppe, und Mitwisssergruppe sein!  Im Aufklärungsprozess können sich niemals Mitarbeiter, und Mitwisser  unter die Opfer mischen! In der gesamten Aufarbeitungslandschaft bundesweit wird davor eindringlich gewarnt, und abgeraten! Deshalb ist es ja auch Dank von Wolfgang Schulz, und Detlev Zander letztendlich, trotz Wiederstände der Brüdergemeinde Korntal zu verdanken, dass auch in unserem Aufklärungsprozess keine Mitwisser, und Mitarbeiter  in Planungen, oder Gespräche mit eingebunden sind! Mitwisser, und ehemalige Mitarbeiter werden dann vom Aufklärer befragt, dies wird dann dokumentiert und im Endbericht veröffentlicht! Genau aus diesem Grund lehnen wir Herrn Scheuffele ab, er hat  dennoch seine Nische gefunden, er ist aktiv für die unerträglichen Veröffentlichungen auf der Homepage AGHK verantwortlich!  Wir bitten dies ernsthaft in euren weiteren Planungen, und Gespräche auf eure Agenda zu setzen!  Es bleibt dabei, wir werden in der jetzigen Zeit niemals Gespräche oder Informationen an ehemalige Mitarbeiter oder Mitwisser weitergeben!  Auch werden wir keine Informationen, oder Kontaktdaten von ehemaligen Bewohner der Einrichtungen er Evangelischen Brüdergemeinde Korntal , an die Verantwortlichen weitergeben! Wir hoffen, dass wir uns da mit euch einig sind. Herr Andersen verlangt von uns Kontaktdaten, von Betroffenen verschiedener Treffen, nur so könne die Evangelische Brüdergemeinde Korntal, diese Kosten übernehmen!  Wir hoffen, dass Ihr von euren Treffen keine Kontaktdaten herausgegeben habt!

Wir kommen gerne auf die Frage zurück, warum wir Herrn Paetzold  niemals aus Gesprächspartner, und oder als Verhandlungspartner akzeptieren werden! Dies kann eindrucksvoll auf der Homepage der Opferhilfe Korntal nachgelesen werden! Auch liegen uns Mails vor die er damals an Frau Prof. Dr. Wolff geschrieben hat! Darin hat er unteranderem die Würde, aller Betroffenen / Opfer  verletzt die wir nicht einfach so hinnehmen können, und auch nicht einfach wegdiskutieren können.  Ein Unterstützer der Betroffene / Opfer in einem Missbrauchsskandal unterstützen möchte, sollte sich Gedanken machen, mit wem er es eigentlich zu tun hat.  Wir gehen davon aus, dass den Opfern der AGHK sämtliche  Statements und Schriftstücke in diesem Kontext zur Verfügung gestellt worden sind!  Es bleibt dabei, dass wir vorerst keinen Kontakt mit Herrn Paetzold wünschen. Wenn er die Opfer der AGHK weiter unterstützen möchte obliegt es bei der AGHK nicht bei uns!

Wie wurden wir, insbesondere auch von den Unterstützern in der Vergangenheit angegangen. Oft war es an der Grenze des Unerträglichen. Eines scheint Gewiss wir aber haben aus den Fehlern, die wir oft auch durch Unwissenheit gemacht haben gelernt. Wir sind alle viel selbstbewusster geworden!

Uns so werden wir auch in Zukunft auftreten!  Wir haben immer wieder gehofft, dass Ihr aus unseren Fehlern gelernt habt. Leider müssen wir feststellen, dass euer Agieren unseres dem Anfang sehr ähnelnd!  Wir haben in der Vergangenheit sehr viel reflektiert, und dementsprechend sehr viel gelernt! Unsere Arbeit findet bundesweit Achtung und Wertschätzung! Wir haben echte Unterstützer, und Förderer, und eine klare Architektur, Struktur, und Arbeitsweise.

Wir gemeinsam können die Augen nicht verschließen , dass wir jetzt den besten Aufklärer brauchen.( Das Konzept der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal lehnen wir jetzt unmissverständlich ab)! Der auch für die Betroffenen/ und Opfer das  wichtigste herausholt. Argumentationen, wie RA Weber sei zu nahe bei Zander, sind ein völliger unbedachter Blödsinn.  Und wird allen Opfern / und Betroffenen niemals Gerecht! Wir werben nachhaltig für das Regensburger Modell. Deshalb wird der Vorstand die Sprecher zu einen Informationsgespräch mit Herrn RA Weber einladen!  Es sei nochmals, und letztmalig ausdrücklich  dass es hier nicht um Herrn Zander geht, wie es oft fälschlich dargestellt wird. Es geht um alle Betroffene / Opfer, dies sollten auch eure Verantwortlichen endlich verstehen!

Zander verrichtet zur Zeit seine schwerste Aufgabe seines Lebens!  Er hat Respekt, Wertschätzung und Anerkennung verdient! Für uns stellt sich ohnehin immer wieder die Frage woher Zander immer wieder die Kraft, Ausdauer und Hartnäckigkeit nimmt! Zander tut es nicht für sich, sondern für alle Opfer / Betroffene, im Missbrauchs,-Misshandlungsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal. Er hat eine unglaubliche Unterstützung diese reichen weit über die Landesgrenzen hinweg. Unsere volle Unterstützung, und Solidarität hat Zander ohne Wenn und Aber!

Wir sind mit unseren Planungen schon längst weiter, denn hier geht es schon lange nicht mehr um den Missbrauchs,-und Misshandlungsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal!  Wir werden unseren Weg gehen, wir laden Euch ein, macht euch gemeinsam mit uns auf diesen durchaus schwierigen Weg.  Nur so werden wir, die Verantwortung übernommen haben, und eine wichtige Stimme in der Öffentlichkeit haben, den Wünschen aller Opfer/ Betroffenen gerecht!

Nur wer gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle!

Beste Grüße aus Plattling

Angelika Bandle
Martina Poferl
Michael Spreng
Detlev Zander
Gerald Kammerl
Vorstand

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10.11.2016   WIR INFORMIEREN SIE

Im Zuge der Aufarbeitung der Misshandlungs- und Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen haben sich bisher 600 mögliche Opfer gemeldet. Das teilte Bischof Rudolf Voderholzer mit. Die Vorgänge gehörten zu den „bedrückendsten Erfahrungen und schwersten Lasten meiner Amtszeit“, sagte er. Voderholzer trat erstmals gemeinsam mit Betroffenen in der Öffentlichkeit auf. Er rief mögliche weitere Opfer auf, sich zu melden und Hilfsangebote wahrzunehmen.

Auch wir Betroffene im Missbrausskandal der Evangelische Brüdergemeinde Korntal www.Brüdergemeinde-korntal.de sind Befürworter des Regensburger Modells. Und wir werden dies auch durchsetzen. Ein weiter so, wie es sich die Evangelische Brüdergemeinde Korntal und ANDERE vorstellen, ist für uns nicht tolerierbar.

Wir rufen die Heckenschützen, und Mitwisser im Missbrauchs,und Misshandlungsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal auf, sich INHALTLICH mit der Thematik zu befassen! Denn sonst entsteht der Eindruck, dass diese Menschen für die Täterorganisation Brüdergemeinde Korntal arbeiten! (dz)

Plattling/Korntal,den 10.11.2015

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8.11.2016    Kommunikation
Im Missbrauchs,- und Misshandlungsskandal Ihrer Freikirche Brüdergemeinde Korntal, stockt die Kommunikation zwischen den Mediatoren Rohr, und Bautz, und zuletzt mit Ihnen! Dieses Verhalten ist für uns unakzeptabel, und wir werden dieses Verhalten auch nicht tolerieren, dafür bitten wir um Verständnis.
Sie, die Opferhilfe Korntal, und die AG Heimopfer Korntal haben bis jetzt ihre Zustimmung gegeben,dass  die Mediatoren Rohr und Bautz im Missbrauchsskandal tätig zu werden!  Sie honorieren dieses Mediatorenpaar.  Wir vom Netzwerk Betroffenen Forum e.V. haben bis jetzt unsere Zustimmung noch nicht erteilt, weder haben wir die Verträge zur Einsicht erhalten, noch haben wir einen gemeinsamen Vertrag mit Ihnen, und dem Mediatorenpaar unterschrieben!
Deshalb verwundert uns auch Ihr Verhalten, und das Verhalten von Rohr und Bautz, insbesondere in der Kommunikation zwischen uns. Weder Sie, noch Rohr und Bautz reagieren auf unsere zahlreichen Schreiben.  Wir empfinden dies als respektlos, und sehr verletzend.  Rohr und Bautz werden von Ihnen honoriert, da ist es Ihre Pflicht die Beteiligten zu fragen, ob es mit der Arbeitsweise Beanstandungen gibt!  Dieser Pflicht sind Sie bis jetzt nicht nachgekommen. Im Gegenteil, wir vermuten speziell von Ihnen eine ganz bestimmte Strategie dahinter, die sofort besprochen werden muss!
Die ganze Planung trägt vorwiegend Ihre Handschrift, dies spiegelt sich ganz deutlich in dem letzen Protokoll wieder.  Sie geben die Richtung wie immer die Richtung vor,und behalten, so unser Eindruck alles unter Kontrolle,um möglichst gut aus Ihrer Sicht aus dem  dem Skandal kommen!   Wir verstehen unter einer Mediation etwas völlig anderes, Mediatoren greifen  niemals in Planungen ein. Sie müssen allparteiisch  sein, diesen Eindruck mit Verlaub haben wir nicht! 
 
Verhältnis zur Evangelischen Landes Kirche Baden-Württemberg
Sie können sich sicherlich vorstellen, dass die Entscheidung der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg, sowie die Entscheidung des Diakonischen Werk in Stuttgart bundesweit, und nicht zuletzt bei Ihren Betroffenen für großen Wirbel, und Unverständnis gesorgt hat. Wenn der Pressesprecher der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg Oliver Hösch der Presse mitteilt, die Fälle in Ihrer Gemeinde habe mit der Landeskirche nichts zutun, und Ihre Gemeinde sei eine ganz eigenständige  Gemeinde, und kooperiere nur mit Ihrer Gemeinde. Selbst Sie wissen, dass diese Aussage falsch ist! Uns liegen interne Unterlagen vor, dass Ihre Gemeinde in der Vergangenheit, und jetzt sehr wohl von der Evangelischen Landeskirche, und dem Diakonischen Werk  fachlich wie auch finanziell unterstütz werden. Wenn die Landeskirche die Besoldung ihres geistlichen Vorsteher übernimmt, so trägt die Landeskirche auch Mitverantwortung, aus der sie sich nicht so einfach stehlen kann! Um eine Klärung herbeizurufen, haben wir uns an den EKD Ratsvorsitzenden in Berlin gewandt, mit der Bitte um ein Gespräch oder ein öffentliches Statement. Gleichzeitig haben wir uns an die Leitung der Landeskirche, sowie den Sektenbeauftragten des Landes Baden-Württemberg gewandt.
Wir fordern Sie, und die Evangelische Landeskirche Baden-Württemberg, sowie das Diakonische Werk Stuttgart auf, dafür Sorge zu tragen, dass für alle Betroffene im Missbrauchsskandal Ihrer Gemeinde eine befriedende Lösung herbeigeführt wird. Deshalb fordern wir einen Runden Tisch mit Ihnen, dem EKD Ratsvorsitzenden, der Landeskirche Baden-Württemberg, dem Diakonischen Werk um ernsthaft an einer Lösung zu arbeiten. Und um Klarheit, und Fakten zu schaffen dass sich die Evangelische Landeskirche von Ihnen trennt, und Ihre Gemeinde von der Landeskirche. 
Altlasten
Wir haben immer wieder versucht, eine Lösung herbeizuführen, was unsere von Ihnen mehrfach, auch unter einer Vielzahl von Zeugen  sowie Schriftstücke zugesagten Infrastrukturkosten. Hier bewegen Sie sich zu unserem Bedauern keinen Schritt weiter. Insofern lassen Sie uns gar keine andere Wahl  die Gerichte anzurufen, um ein Urteil zu erstreiten. Wir weisen jetzt schon darauf hin, dass wir alle Zeugen benennen werden! Zusätzlich werden wir eine Feststellungsklage einreichen! Ob dies Ihrer angeschlagenen Gemeinde, sowie ihrer Werke in der jetzigen Situation  von Vorteil ist, müssen Sie mit Ihrer Gemeinde selbst klären!
Abschließend fordern wir alle Beteiligten im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal zur Besonnenheit und Geschlossenheit auf. Nehmen Sie bitte alle zur Kenntnis, dass es hier in erster Linie um Betroffene / Opfer handelt, die unerträgliches Leid in der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal erleben mussten!  Unser Appel geht insbesondere auch an die Landeskirche, es ist aus unserer Sicht geschmacklos,und unverantwortlich wenn der ausgebrochene kirchenpolitische Streit zwischen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal auf dem Rücken der Betroffenen/ Opfer ausgetragen wird.
Für unsere Dokumentation, bitten wir alle die diese Mail erhalten haben, diese zu bestätigen.
Mit Spannung, erwarten wir Ihre Statements.
Beste Grüße aus Plattling, und allen einen angenehmen Tag.
Detlev Zander
Vereinssprecher / Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit
Referent für Fundraising

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Freitag 4.11.2016

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PRESSEMITTEILUNG  02.11.2016

Betroffene im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal bei Stuttgart, erhalten von der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg keine finanzielle Anerkennung für das erlittene Leid.

Plattling / Stuttgart den 02.11.2016, Betroffene, die körperliche und sexualisierte Gewalt in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde erlebt haben, erhalten vorn der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg keine finanzielle Anerkennung für das unendlich erlittene  Leid.

In einem Schreiben teilt der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission Vögele mit, die unabhängige Kommission hat keinen Auftrag der Landeskirche Baden-Württemberg Anträge aus dem Bereich der Brüdergemeinde Korntal zu bearbeiten!

Detlev Zander Sprecher vom Netzwerk Betroffenen Forum e.V. spricht von einem ungeheuerlichen Skandal. Die Betroffenen , die unerträgliches Leid in den Einrichtungen der Brüdergemeinde Korntal erleben mussten fühlen sich von der Landeskirche Baden-Württemberg ausgegrenzt, und diskriminiert!

Die Landeskirche-Baden Württemberg kann sich nicht so einfach aus Ihrer Verantwortung stehlen,mit der Begründung die Brüdergemeinde Korntal sei eigenständig, und kooperiere nur mit dieser pietistischen, evangelikalen Gemeinde in Korntal bei Stuttgart so Zander weiter.

Wir werden dies nicht akzeptieren, Zander fordert von der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg, und der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal öffentlich Stellung zu beziehen, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

Zander fordert die Landeskirche Baden-Württemberg auf, sich dann auch öffentlich von der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal zu trennen!

Netzwerk Betroffenen Forum e.V.
Detlev Zander Vereinssprecher

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19.10.2016

Auch Detlev Zander, Martina Poferl oder Wolfgang Schulz, die heute für ihr Recht auf Entschädigung und Aufarbeitung streiten, waren einmal Kinder. Sie wurden in den 50er und 60er Jahren zu Opfern in den Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde. Auch viele andere ehemalige Korntaler Heimkinder berichten inzwischen von Demütigungen, Gewalt, häufig von sexuellem Missbrauch.

Lange hat es gedauert, bis die Brüdergemeinde sich den Vorwürfen stellte, noch länger, bis eine Aufarbeitung in Gang kam, die im März dieses Jahres gescheitert ist. Reden wir also über Schuld. „Das ist ja mein Name“, sagt Herr Schuldt, „man kommt schuldig auf die Welt, das sagt schon die Bibel.“ Erbsünde ist ein zentraler Begriff für Christen. Er will sich den schrecklichen Vorwürfen stellen und damit umgehen. Und wer über Schuld rede, müsse auch über Vergebung reden.

Dietrich Schuldt, 68 Jahre, lange bei Bosch, zuletzt in führender Position. Ein tolles Unternehmen, die Menschen stünden im Mittelpunkt, er hat gerne dort gearbeitet, jetzt ist er in Rente. Natürlich müsse man die Vorwürfe aufarbeiten, natürlich sei es ärgerlich, dass die Professorin Mechthild Wolff das Handtuch geworfen habe und alles wieder von vorne beginnen müsse. Aber das sei schließlich ein komplexer Prozess, man müsse prüfen, was stimme, viele der Täter seien tot und die Aufarbeitung in der Odenwaldschule sei schließlich auch nicht in sieben Tagen erfolgt.

Wie viel Wahrheit hält man aus?

Natürlich werde der Missbrauch in der Brüdergemeinde immer wieder thematisiert, nach den Gottesdiensten, im Kirchengemeinderat, wo der weltliche Vorsteher Klaus Andersen regelmäßig über den Stand der Aufarbeitung berichte, in den vielen Hauskreisen.

Der Kaffee wird kalt, seine Stimme immer leiser, je mehr er sich in Rage redet. Was ist die Wahrheit und wie viel Wahrheit hält man aus? In der Brüdergemeinde hat sich eine Wagenburgmentalität entwickelt. „Dort hat man den Eindruck, die Presse und manche Korntaler sind gegen uns“, sagt er. Die Schuldts wollen verhärtete Haltung aufbrechen, zur Versöhnung beitragen.

Man spürt Dietrich Schuldts Unmut, sich immer wieder öffentlich vorhalten zu lassen, man tue nichts. „Wissen Sie, das liest doch keiner mehr“, sagt er, „die Leute schalten ab.“ Wer auch immer das sein soll, die betroffenen Heimkinder gehören sicher nicht zu diesen Leuten. Sie haben lebenslang unter den Folgen zu leiden, sie können nicht abschalten, viele sind bis heute in Therapie. „Kannst du etwas lauter reden“, sagt sie, „ich versteh dich kaum.“

In der Brüdergemeinde hat man den Eindruck, dass die Presse gegen uns ist, sagt Schuldt.

In der Brüdergemeinde hat man den Eindruck, dass die Presse gegen uns ist, sagt Schuldt. Foto: Joachim E. Röttgers

Die Rollen sind traditionell verteilt bei den Schuldts. Er ist der Mann im Haus, streitlustig, direkt, offensiv. Sie hat die Kinder großgezogen, ist zurückhaltend, empathisch, beschwichtigend. Beim Offenen Abend in Stuttgart haben sie sich gefunden, in den 80er Jahren sind sie zur Brüdergemeinde nach Korntal gezogen. Sie haben von den Missbrauchsfällen in den 1980er und 2000er Jahren gewusst. Doch sie waren geschockt, als sie von den Vorwürfen der ehemaligen Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren lasen. Furchtbar, sei das, ein Verbrechen, wenn das alles stimme, eine Riesensauerei. Und doch werde darüber der engagierte Einsatz für die Alten, Kranken, die Schwachen vergessen.

Die Sonne scheint, der Rasen ist akkurat geschnitten, die herbstlichen Hortensien blühen gepflegt in ihren Töpfen. „Hier unten in unserem Haus wohnen junge Leute, die arbeiten in den Kinderheimen der Brüdergemeinde“, sagt die Frau und zeigt auf die unteren Fenster in ihrem  Haus, „das ist Knochenarbeit, viele dieser Kinder sind traumatisiert.“ Keine Frage, diese Kinder sind nicht nur nett. Sie lachen auch schon mal, wenn sich ein Erwachsener bei einer gemeinsamen Tour mit dem Rad überschlägt und mit Schmerzen im Graben liegt. Zwei Jahre lang hat Dietrich Schuldt den Achtjährigen einmal die Woche im Heim abgeholt, hat ihn auf Radtouren mitgenommen, sich um ihn gekümmert und dann so was! Der Heimjunge hat sich auch die Zahlenkombination am Fahrradschloss gemerkt und stolz verkündet, dass er das leicht klauen könne. Das kennen die Schuldts nicht von den eigenen Kindern.

Keine Frage, die Kinder sind nicht nur nett

Die Kinder, die vom Jugendamt in die Heime der Brüdergemeinde überwiesen werden, haben schon einiges erlebt und weggesteckt, manche Enttäuschung, manche Schläge, haben wenig oder falsche Liebe erfahren. Sie sind nicht immer sonnige Wonneproppen. Doch damit wird die Verantwortung der Betreuer nicht etwa kleiner, sondern größer.

Erst über die Zeitung, sagen die Schuldts, hätten sie von den furchtbaren Vorwürfen erfahren. Das war im Frühjahr 2014. Davor hatte Detlev Zander, der als erstes Heimkind an die Öffentlichkeit gegangen ist, schon ein halbes Jahr mit verschiedenen Verantwortlichen der Brüdergemeinde gesprochen, unter anderem auch mit dem damaligen Pfarrer.

Infostand beim Stuttgarter Kirchentag. Foto: Joachim E. Röttgers

Infostand beim Stuttgarter Kirchentag. Foto: Joachim E. Röttgers

In der Brüdergemeinde selbst kamen diese Informationen offensichtlich nicht an. Der Schock kam mit der Schadenersatzklage des Detlev Zander und mit der Erkenntnis, dass es nicht nur einen gab, der unter den Erziehungsmethoden der pietistischen Brüder und Schwestern gelitten hat. „Das tut mir so leid“, sagt Frau Schuldt. Doch bis heute hat sie mit keinem der Betroffenen gesprochen.

Einer, sie kennt seinen Namen nicht, hat vergangene Weihnachten vor dem Gemeindesaal demonstriert. Es war Werner Hoeckh, der mit einer Ein-Mann-Aktion und Plakaten auf sein Leid aufmerksam machte. Sie hat ihn eingeladen, ins Warme zu kommen, in den Gottesdienst mit den Brüdern und Schwestern. Sie hat es gut gemeint. Doch für den Mann draußen war dieses Drinnen Symbol für Kälte. Er hat abgelehnt. Mehr geredet hat sie nicht mit ihm. Mit keinem der betroffenen Heimkinder. Genauso wenig wie ihr Mann. Da bleibt der Wunsch nach Versöhnung, aber auch eine große Hilflosigkeit. Und der Unwillen, sich einmal persönlich anzuhören, was die betroffenen Heimkinder erzählen. „Vielleicht auch“, sagt er, „weil viele von ihnen so schroff sind.“

In drei Jahren, 2019, feiert die Evangelische Brüdergemeinde Jubiläum. Dann gibt es die pietistische Glaubensgemeinschaft seit 200 Jahren. Das ist Geschichte. Das Leid der ehemaligen Heimkinder ist es nicht.

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Netzwerk Betroffenen Forum e.V.
auf dem Kirchentag 2017 in Berlin!

Thema wird sein, Kinder und Kirche.

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Wir bitten um finanzielle Unterstützung.Wer von wen den Betroffenen im Missbrauchsskandal in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal uns aktiv auf dem Kirchentag unterstützen möchte, den bitten wir sich bei unserem Vereinssprecher Detlev Zander und seiner Vertretung Michael Spreng zu melden!

Mehr Informationen unter www.heimopfer-korntal.de 

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Spende von Edeka-Pächter Herr Oswald

Herzlichen  Dank

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Plattling, den 20.07.2016
In Eigener Sache

Im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal
setzen die Verantwortlichen auf ihr bewährtes Muster.

Wie aus einer Pressemitteilung der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal heute zu entnehmen ist, haben die Verantwortlichen ein zwei Mediatoren aus Frankfurt beauftragt, die den Aufklärungsprozess Missbrauch in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal neu aufleben lassen soll.

Wir selbst kennen diese Mediatoren persönlich noch nicht. Mit der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal, und den Mediatoren wurde schriftlich vereinbart, dass die Beauftragung der Mediatoren erst stattfinden wird, wenn alle Beteiligten zustimmen!

Fakt ist wir haben den Mediatoren noch keinen Auftrag erteilt,  werden uns aber den Gesprächen mit den Mediatoren nicht verweigern!

Die Evangelische Brüdergemeinde Korntal hat wieder einmal gezeigt, dass sie die Zügel im Aufklärungsprozess Missbrauch in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal in den Händen behalten möchten!

Detlev Zander

Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit Netzwerk Betroffenen Forum e.V.

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Kommentar13.7.2016 ZUR SACHE BRÜDERGEMEINDE KORNTAL

Ein Kommentar von Detlev Zander
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AUFARBEITUNG MISSBRAUCHSSKANDAL der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal STOCKT

PLATTLING / KORNTAL den 14.07.2016, der Aufarbeitungsprozess im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal kommt nur schleppend voran.

Klaus Andersen, der Weltliche Vorsteher, der Pietistischen, Evangelikalen Evangelischen Freikirche, in Korntal bei Stuttgart betont immer wieder, öffentlich die den Willen zur Aufarbeitung. Andersen fordert, dass alles auf den Tisch kommt, dies fordern wir auch von der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

Längst ist ein Stadium erreicht, wo es schon lange nicht nur um die Misshandlungen, und sexualisierte Gewalt in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal geht, so der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Netzwerk Betroffenen Forum e.V. Zander.

Wir müssen die Strukturen, Netzwerke, Stiftungen der Evangelischen, Evangelikalen, Pietistischen Brüdergemeinde Korntal durchleuchten und den Betroffenen / Opfern im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal dieses mit Recht verständlich machen, so Zander weiter.

Die Evangelische Brüdergemeinde Korntal bei Stuttgart hat sich seit Monaten, mit dem Slogan wir befinden uns in einer Neuorientierungsphase sehr geschickt, und professionell aus der Verantwortung verabschiedet.

. In diesem Prozess der Neuorientierungsphase versagte das Krisenmanagement der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal laut Zander völlig.

Zander weiter, der Weltliche Vorsteher Andersen hat seine Gemeinde, und Mitarbeiter nicht mehr im Griff.

Ehemalige Verantwortliche Mitarbeiter der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal bezichtigen ehemalige Heimkinder der Einrichtung des Flattichhaus in Korntal in einem Leserbrief der Schwäbischen Zeitung der Lüge.

Nach der monatelangen Neuorientierungsphase der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal und dem öffentlichem Druck, kommt langsam Bewegung in die Sache

. Von allen Seiten kommen hier Kommentare, von Menschen, die mit dem Missbrauschsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde nichts zu tun haben.

Ihre Forderungen sind unprofessionell, sie fordern auf der einen Seite eine unabhängige Person zur Aufarbeitung, auf der anderen Seite sollen Heimberichte der Betroffenen veröffentlicht werden!

Davor warnt Zander , dies ist die Aufgabe eines Aufklärers, nicht die Aufgabe von Opferverbänden

. Schon überhaupt nicht von Menschen, die sich überhaupt nicht vorstellen können welches unerträgliches Leid die Betroffenen in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal erleben mussten!

Zander ruft zur Ruhe und Besinnung auf. Wir brauchen keine Fürsprecher, jeder Betroffene ist mit seiner Expertise eine erzielte Fachkraft im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

Detlev Zander
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13.7.2016

Sehr geehrter Herr Kammerl,

wie telefonisch besprochen ist ein Termin um sich kennen zu lernen erst nach unseren Urlauben und Ihrem Urlaub (bis 9.9.16) möglich.
In der 37. KW können wir Ihnen diese zwei Tage anbieten:

13. September 2016

14.September 2016

Es gibt eine ICE-Verbindung, mit der wir um 11.58 am Bahnhof Plattling ankommen.Das Gespräch könnte also jeweils voraussichtlich um 13.30 Uhr beginnen.
Wir gehen von einer Dauer von zwei Stunden aus.
Wir würden uns freuen, wenn Ihnen einer dieser Termine möglich wäre!
Mit freundlichen Grüßen
Rohr und G. Bauz

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11.7.2016

 

Sehr geehrte Frau Rohr, sehr geehrter Herr Bauz,

besten Dank für die Einladung und das Entgegenkommen nach Nürnberg. Leider können wir diesen Termin nicht bestätigen.
Aus den bereits genannten Gründen, würden wir Sie auch an einem späteren Termin gerne in unseren Büroräumen begrüßen. Eine Übernachtungsmöglichkeit steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Da wir seit Monaten von der Brüdergemeinde Korntal nur gehört haben, dass sie sich in einer Neuorientierungsphase befinden, sehen wir zu dem aus unserer Sicht die Notwendigkeit einer überstürzten Gesprächswiederaufnahme  nicht zwingend gegeben.

Bitte teilen Sie uns doch für nächste Woche, 2 oder 3 mögliche Termine ihrerseits mit. Wir werden es mit ein wenig Vorlaufzeit einrichten, einen dieser Termine hier bei uns zu ermöglichen.

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen
Gerald Kammerl
-1. Vorsitzender

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Antwort auf unsere Einladung vom 9.7.2016

Sehr geehrter Herr Kammerl,
herzlichen Dank für Ihre Nachricht!

Wir freuen uns, dass Sie ein erstes Kennenlernen ermöglichen wollen!
Nur: Wir müssen auf Terminsuche gehen, denn leider können wir beide wegen anderer terminlichen Verpflichtungen Ihren Vorschlag nicht ermöglichen.
Jetzt am Freitag, den 15. Juli können wir Ihnen bis Nürnberg entgegen kommen, wo wir um 14.27 eintreffen könnten,so dass ein Gesprächstermin um 15 Uhr möglich sein sollte; wir würden uns um einen Konferenzraum in Bahnhofsnähe bemühen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Termin ermöglichen könnten, so dass ein Kennenlernen vor der Urlaubsphase zustande kommt!
Sie wären unsere ersten Gesprächspartner.

Mit Hr. Link (Gruppe ehemaliger Mitarbeitender), Hr. Schuster und Hr. Kampouridis (Opferhilfe Korntal) sowie mit Hr. Andersen Und Hr. Glatzle (Brüdergemeinde und Diakonie) treffen wir am Samstag erstmalig zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

  1. Rohr und G. Bauz

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Preysingstr. 8 – 94447 Plattling
Telefon Büro: 09931/9079650
Mobil: 0171/4916358
Vorsitzender: Gerald Kammerl
info@aufarbeitung-korntal.de

Pattling, den 09.07.2016

Sehr geehrte Frau  Rohr, sehr geehrter Herr Bauz,

herzlichen Dank für Ihre Einladung zum Kennenlernen. Leider ist es uns derzeit nicht möglich auswärtige Termin wahrzunehmen. Wir möchten Sie deshalb herzlich zu uns nach Plattling am 15.07.2016, gegen 10.00 Uhr, einladen. Die Zugverbindungen zu uns sind sehr gut und können im Internet nachgelesen werden.

Sollten Sie nicht zurechtkommen, kann Ihnen Herr Zander sicher die nötigen Verbindungen heraussuchen.

Da Sie sich sicherlich intensiv in die “causa” Brüdergemeinde Korntal eingearbeitet haben, brauche ich Ihnen die Gründe, die es uns derzeit nicht ermöglichen, Termine außerhalb wahrzunehmen, ausführlich zu erörtern.

In aller Kürze nur so viel:

  1. Die Brüdergemeinde Korntal enthält uns seit Monaten, versprochen und zugesagte Mittel für die Aufarbeitung vor, wodurch mehrere tausend Euro Verbindlichkeiten für die Opfer aufgelaufen sind.
  2. Die Betroffenen fühlen sich durch die momentan wieder sehr präsenten Lügen und Schmähungen einzelner Mitglieder der Brüdergemeinde Korntal, derart retraumatisiert und bedroht, dass sie es ausdrücklich wünschen, Besprechungen nur in vertrauter Umgebung abzuhalten. Hier bietet sich natürlich unser Büro mit angrenzendem Besprechungsraum in Plattling an.
  3. Ich als Vorstand unseres Vereins, stehe Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne für Gespräche zur Verfügung. Ich besitze zu dem, nach Herrn Zander, die umfangreichste Information Sammlung zur “causa” Brüdergemeinde Korntal.

Was schließlich Ihre eventuelle Beauftragung betrifft möchte ich nur so viel sagen:

Wir wollen nicht nochmals eine Mediation, wie sie uns Ihre Kollegin Frau Wolf, “von der Brüdergemeinde Korntals Gnaden”, aufgedrängt hat, die im Verlauf der Verhandlungen in einer sehr dominanten, jedoch nicht autorisierten Führungsrolle, mündete und das vorliegende Chaos verursachte. Wir sehen uns selber in der Lage, in Zusammenarbeit mit unserem, immer weiter wachsendes Netzwerk, unser Wünsche und Forderungen zu artikulieren und gegenüber der Täterorganisation, zu vertreten. Wir werden auch niemanden mehr ohne eigene finanzielle Mittel mit Irgendetwas beauftragen, oder auch nur einer Beauftragung zustimmen. Wir wollen und werden mitbestimmen und mitentscheiden, nötigen falls auch alleine!

Sollte die Brüdergemeinde Korntal an einer schnellen Wiederaufnahme der Aufarbeitung interessiert sein, kann sie den gesamten Prozess beschleunigen, in dem sie uns mit den zugesagten und versprochenen finanziellen Mittel ausstattet. Wir könnten dann auch den langen und steinigen Weg durch die gerichtlichen Instanzen abkürzen und eventuell unsere Klage zurücknehmen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen sie können uns in unserem Aufarbeitungsprozess voranbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Kammerl
-1. Vorsitzender-

 

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Zander bild9.7.2016 

DETLEV ZANDER REDET KLARTEXT
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In der Sache geht es mir um die Betroffenen die in der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal sexuell missbraucht, und unendliches Leid in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal erleben mussten!

Mein Ziel ist es, deshalb auch unseren Verein, von unabhängigen Personen, all dieses Unrecht öffentlich zu machen, und allen Betroffenen / oder auch Opfern, die Ihre Geschichte noch nicht verarbeitet haben, ihre Würde zurück erhalten! Jeder Betroffene / Opfer hat das Recht gehört zu werden, und ernst genommen zu werden! Die Leidensgeschichten erlebt und erzählt jeder Betroffene / Opfer aus seinen Erinnerungen, diese Erinnerungen müssen wir und auch die Evangelische Brüdergemeinde Korntal, die Politik ernst nehmen.

Ehemalige Heimkinder die sich als kritische Heimopfer mit der Opferhilfe zusammengeschlossen haben, beleidigen mich täglich in den sozialen Medien, ich werde als Alkoholiker, ja sogar als pädophiler Mensch gebrandmarkt.

Ich wurde in verschiedenen öffentlichen Institutionen angezeigt, und danach öffentlich zum Freischuss freigegeben!

Ich finde es eine Schande, und es macht mich zu tiefst traurig, dass ehemalige Heimkinder, und Mitarbeiter so unprofessionell, und respektlos gegen mich agieren!

Ohne mich würden diese Personen noch heute mit ihrer Geschichte im Keller sitzen, und sich wundern, warum sie ebenso sind wie sie sind.
Im Übrigen kann ich hier und jetzt anzeigen, dass ich nach vielen ärztlichen, psychologischen Gutachern endlich als Missbrauchsopfer nach den OEG anerkannt wurde.

Ich fordere die Kritiker der AG Heimopfer Korntal auf, jedem Betroffenen / Opfer mit Respekt und Würde zu begegnen, eure Aktionen dient nur der Täterorganistation Evangelische Brüdergemeinde Korntal.www.brüdergemeinde-korntal.de
Mehr Infos unter:
www.heimopfer-korntal.de
www.brüdergemeinde-korntal.de

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5.7.2016  LANDESKIRCHE- BADEN-WÜRTEMBERG – DIAKONISCHES WERK – BADEN-WÜRTTEMBERG -LEHNT ANERKENNUNGSZAHLUNGEN -FÜR BETROFFENE DER EVANGELISCHEN  – EVANGELIKALEN -BRÜDERGEMEINDE KORNTAL AB

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NACHRUF GERDA BECK

2.7.2016 Ehemalige Heimkinder der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal trauern um Gerda Beck die im Alter von 75 Jahren verstorben Ist!

Gerda Beck war viele Jahre als Erzieherin im Kinderheim Hoffmannhaus der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal tätig. Sie hatte die Leitung der Wohngruppe Dachschwalben inne.

Mit viel Liebe, Geduld und Respekt setzte sich Gerda Beck für die ihr anvertrauten Kinder ein!

Wir werden Gerda Beck stehst in guter Erinnerung behalten, und danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz im Kinderheim Hoffmannhaus der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

Unsere Gedanken sind bei Ihren Angehörigen, möge Gerda Beck in Frieden ruhen.

Plattling/ Korntal den 02.07.2016

Detlev Zander

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2.7.2016 LKZ von Steffen Pross

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2.7.2016

Petition Landtag Baden-Württemberg  16/00192: Netzwerk Betroffenen Forum e.V.

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1977007_721656394552103_1147429563_n2.7.2016

Netzwerk Betroffenen Forum e.V.  hat einen kirchenpolitischen Streit zwischen der Evangelischen  Brüdergemeinde Korntal, und der Evangelischen  Landeskirche Baden- Württemberg ausgelöst

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Gespräche1

 

2.7.2016

 

 


Sehr geehrter Herr Kampouridis, sehr geehrter Herr Link,

sehr geehrter Herr Schulz, sehr geehrter Herr Zander,

nach unserer inhaltlich wie organisatorisch-intensiven Re-Orientierungsphase möchten wir mit Ihnen gemeinsam eine neue Initiative starten, die Aufarbeitung durchzuführen. Um den dazu notwendigen Verständigungsprozess zu initiieren, schlagen wir deshalb eine Mediation vor. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindermissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat uns Frau Prof. Dr. Elisabeth Rohr aus Frankfurt/Main für diesen Mediationsprozess empfohlen. Unterstützt wird Frau Rohr von ihrem Kollegen Gerhart Bauz, ebenfalls ein erfahrener Mediator. Anfang der nächsten Woche werden Frau Rohr und Herr Bauz mit allen Beteiligten Gruppen Kontakt aufnehmen,um sich vorzustellen und sie zu diesem Mediationsprozess einzuladen.
Wir haben die Hoffnung, dass uns eine Mediation unserem gemeinsamen Ziel, aufzuklären und aufzuarbeiten näher bringen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Andersen
Vorsteher der Ev. Brüdergemeinde

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2.7.2016 Im Missbrauchsskandal der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal kommt endlich Bewegung in die Sache

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1.7.2016  Dramatische Intoleranz der Brüdergemeinde Korntal gegenüber Betroffene

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 und_gott_schaut_weg 1.7.2016

Und Gott schaut weg
von Detlev Zander
Buchcover Und Gott schaut weg

Dieser Roman schildert die Geschichte eines Heimkindes in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschlands. An fiktiven Orten und mit fiktiven Personen wird dem Leser erzählt, wie dieses Kind eine evangelische Heimerziehung erlebt hat. Oben wurde gebetet, in den Kellern wurde gefoltert. Den Kindern wurden moralische Grundregeln eingeprügelt, während viele der Verantwortlichen sich ein System der Bereicherung bis hin zum Kinderhandel geschaffen hatten. Ein erschütterndes Buch, das den vielen noch lebenden Opfern dieses Systems Mut machen soll, auch ihre eigene Vergangenheit zu erzählen, die Scham zu überwinden, an die Öffentlichkeit zu gehen und die Namen der Täter zu nennen.

erhältlich im Buchhandel und bei online-Anbietern
ISBN 978-3-7347-8068-4
 

Der Erlös des Buches kommt den Betroffenen ehemaliger Heimkinder in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal zugute.

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1.7.2016
Detlev vor dem HoffmannshausZANDER REDET KLARTEXT
Ich war der erste Betroffene, der den Mut und die Eier in der Hose hatte, den Missbrauchsskandal in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal an die Öffentlichkeit zu bringen.

Ich habe viel erreicht, doch seit Monaten werde ich von der AG Heimopfer unter der Leitung von Ulrich Scheuffele öffentlich zur Schau gestellt! , auf Facebook werde ich von Werner Hoeckh, und Michael Bulgakow alias Ulrich Scheuffele ein ehemaliger Mitarbeiter gedemütigt. Zahlreiche Einträge von beiden Personen liegen mir vor, die mich als Privatperson sehr verletzen!

Fakt ist, wir und ich, lassen uns von solchen unerträglichen Menschen nicht von unserem Ziel abbringen! Mit solchen Hassprediger werden wir uns niemals im Missbrauchsskandal der Ev. Brüdergemeinde Korntal an einen Tisch setzen!

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30.6.2016

Kommentar von einem ehemaligen Politiker.

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30.6.2016

Kirche und Korntal: nichts zu sagen?  

Im Aufarbeitungsprozess schweigen die Brüder seit Monaten beharrlich, wir schweigen nicht!

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29.06.2016 Diak.Werk Antwort
29.06.2016 Netzwerk Betroffenen Forum e.V. verklagt die Brüdergemeinde Korntal

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28.06.2016
Dieter Messner, ehemaliger Vorsteher der Evangelischen Brüdergemeinde, ist im Alter von 69 Jahren verstorben

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27.06.2016Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal. Spendenbutton über Paypal Konto eingestellt

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